•Was sind
deine Pläne? Hast du überhaupt schon welche?
Zuerst mal zu meinen Plänen. Ich habe zwar eine Ahnung
welche Bereiche mich interessieren würden, aber konkrete Pläne habe ich noch
nicht.
Die erste Richtung die mich interessieren würde, wäre
die Pädagogische. Ich mache gerne etwas mit Kindern und ich kann auch gut mit
ihnen umgehen. – Ich könnte mir etwas in die Richtung Kindergartenpädagogin
vorstellen. Das wurde mir auch schon oft bestätigt. Zum einen trainiere ich
kleine Kinder im Alter von 3-6 Jahren, zum anderen gehe ich in meiner Freizeit
hin und wieder Babysitten. Dazu muss man sagen, dass die Oberstufe dann ein
bisschen unnötig war, weil ich auch in die Bakip hätte gehen können…
Die zweite Richtung wäre das Militär oder die
Polizei. Ich brauche einen aufregenden
Job, ein Bürojob kommt für mich gar nicht in Frage.
Mir macht es einfach Spaß mit anderen Menschen zusammen
zu sein. Ich hoffe, dass ich mich bald entscheiden kann. Ich bin aber auch
weiterhin auf der Suche, ob mich vielleicht noch etwas anderes interessiert.
•Wie wichtig
findest du es, bereits jetzt zu wissen, was du nach der Matura machen möchtest?
Naja, es ist wichtig, dass man die Richtige Entscheidung
trifft und dann auch damit glücklich wird. Es ist schon gut, wenn man bereits
weiß, für was man sich interessiert und sich dann mit Sommerjobs oder solchen
Sachen schon in den Job hineinschnuppern kann. Aber wir haben ja noch ein gutes
Jahr vor uns, indem wir weiter überlegen können und auch Erfahrungen sammeln
können.
•Fühlst du dich
unter Druck gesetzt, diese wichtige Entscheidung zu treffen, oder siehst du das
ganze eher relaxt und lässt es auf dich zukommen?
Es ist klar, dass man für seine Zukunft entscheidet,
daher fühle ich mich schon ein bisschen unter Druck gesetzt, aber ich denke,
dass es ganz normal ist. Ich lasse meine Zukunft auch ein bisschen auf mich
zukommen, da ich ja noch nicht genau weiß was mich wirklich interessiert. Ich
denke, eine gute Mischung aus unter Druck gesetzt und auf sich zukommen lassen,
zeigt einem, dass einem die Zukunft wichtig ist.
•Wer sind für
dich deine wichtigsten AnsprechpartnerInnen, wenn es um deine berufliche
Zukunft geht. Wer oder was beeinflusst dich am meisten?
In erster Linie meine Familie, dann aber auch Freunde
und Bekannte. Meine Eltern stehen immer hinter mir und deshalb werden sie mir
auch auf meinen ganzen Lebensweg so weit wie es nur möglich ist unterstützen. Auch
den Rat von Freunden nehme ich dankend an. Mich beeinflusst die Meinung der
Anderen nicht so stark, jedoch interessiert sie mich sehr. Wenn ich die
Rückmeldung bekomme, dass alle der Meinung sind, das ich gut mit Kindern
umgehen kann, fühle ich mich in diesem Bereich umso wohler.
•Welche Rolle
spielt die Schule und die Informationen, die du im Rahmen der
Berufsorientierung bekommst, für deine Entscheidung? Macht die Schule einen
"guten Job", dich auf deine Zukunft vorzubereiten, oder ist eher
alles, was du lernst, irrelevant für dich?
Das Angebot in der Schule spielt eher keine große
Rolle für mich, weil wenn man 10 Mal einen ähnlichen Test macht, dann wird es
langweilig. Außerdem weiß ich bereits welche Richtungen mich interessieren,
also bringen mir solche Tests so gut wie
nichts.
Ich finde jedoch die Veranstaltungen, wo wir im
Auftrag der Schule waren, gut. Die Helfen einen mehr, als die ganzen Tests oder
die eine Schlüsselqualifikation Einheit am Samstag.
Trotzdem muss ich erwähnen, dass die Schule einen „guten
Job“ macht, aber es bringt mir halt wenig.
•Wie stellst du
dir deine Zukunft nach der Schule vor? Wie wird das werden? Wie wirst du leben?
Wovon wirst du leben? Wo wirst du leben?
Ich denke, dass ich noch zu Hause leben werde, weil
ich nicht so schnell einen Job haben werde. Ich werde in Österreich – Wien –
bleiben. Da ich jetzt immer Babysitten bin und auch in den Sommerferien
arbeite, werde ich schon ein bisschen Geld haben, ich werde mir wahrscheinlich
einen Samstagsjob suchen. Oder einfach irgendwo geringfügig arbeiten. Aber ich
lass mal meine Zukunft auf mich zukommen.
•Wie stellst du dir ein
"Studentenleben" vor?
Obwohl ich weiß, dass ich nicht studieren werde,
sondern wenn dann nur ein College machen werde, stelle ich mir das
Studentenleben ein bisschen stressig vor. Man ist auf sich alleine gestellt,
man muss selber rechtzeitig zum Lernen beginnen, obwohl man dann öfters
Freizeit hat, darf man nicht vergessen, dass man Lernen muss. Ich glaube, dass es etwas ganz anderes als
unsere Schule ist, niemand wird dir hinterher laufen, oder dir sagen, dass du
jetzt zum Lernen beginnen sollst.
•Welche
Bedeutung wird dein Job für dein späteres Leben haben? Hast du Karrierepläne?
Mein Job wird eine große Bedeutung für mich haben,
schließlich ist er meine Zukunft und da will ich ja auch glücklich sein. Ich
finde es sehr wichtig, dass man die richtige Entscheidung trifft. Man muss auch
zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.
Ich möchte in der Zukunft glücklich sein, eine Familie
gründen und einen Job haben der mir Spaß macht, aber auch genügend Geld bringt.
Meine Karrierepläne habe ich in der ersten Frage schon
erwähnt. Leider gibt es noch keine konkreten Pläne.
1. Beurteilungsraster
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Beurteilungskriterium
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Abstufungen
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Analyse der persönlichen Situation
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sehr ausführlich
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ausführlich
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ausreichend
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minimalistisch
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zu wenig
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Reflexion des Einflusses von außen
(Eltern, Schule, etc.)
|
sehr ausführlich
|
ausführlich
|
ausreichend
|
minimalistisch
|
zu wenig
|
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Zukunftsreflexion
|
sehr ausführlich
|
ausführlich
|
ausreichend
|
minimalistisch
|
zu wenig
|
2. Persönlicher Kommentar
Ich finde, ich konnte auch mit manchmal eher kürzeren Absätzen
einen guten Einblick in meine „momentane Situation“ geben. Für mich ist es wichtig,
dass mich meine Zukunft glücklich macht.
Ich habe diese Aufgabe gewählt, um meine Pläne mitzuteilen
und auch um mich noch mehr mit meiner Zukunft zu beschäftigen.
Ich habe mir in jedem Bereich ein „ausführlich“
gegeben, weil ich finde, dass ich passend zu den Fragen geantwortet habe und
auch über meine Worte nachgedacht habe.
Insgesamt finde ich, dass mir dieser Arbeitsauftrag
recht gut gelungen ist.
Liebe Conny!
AntwortenLöschenIch fand deinen Beitrag sehr interessant und ich bekam einen guten Einblick in deine Gedankenwelt. Du hast dich sehr klar ausgedrückt.
Ich habe das Gefühl, dass du einen sehr gesunden Zugang zu der Entscheidung, die wir alle werden treffen müssen, gefunden hast. Du machst dir Gedanken darüber, aber lässt nicht verrückt machen. Viel mehr können wir sowieso nicht tun.
Du scheinst auch eine sehr klare Vorstellung davon zu haben was für ein Beruf für dich nicht in Frage kommt. Du nennst als Beispiel einen Bürojob. Ich halte das für sehr wichtig, fast schon für wichtiger als genau zu wissen was man machen will. Ich bin davon überzeugt, dass du innerhalb des nächsten Jahres die für dich richtige Entscheidung finden und treffen wirst.
Sehr interessant finde ich es auch, dass fast jeder, der einen Beitrag zu "Meine Berufliche Zukunft" verfasst, das Repititive an der Berufsorientierung kritisiert. Es freut mich zu hören, dass ich nicht die einzige mit dieser Meinung bin. Vielleicht sollte sich das mal jemand zu Herzen nehmen. ;)
Alles in Allem kann ich dir nur zu diesem sehr gut gelungenen Beitrag gratulieren. Ich habe ihn gerne gelsesen.
Liebe Conny,
AntwortenLöschenIch kann Gabi nur zustimmen! Ich finde auch, dass du sehr konkret und genau gearbeitet hast, jeder, der deinen Beitrag liest, kann sich gut in dich hineinversetzen! Deine Überlegungen finde ich sehr interessant und ich kann mich dich sowohl im Kindergartenbereich (du kannst noch immer ein Kolleg machen und die BAKIP nachholen) als auch im Polizei/Militärbereich gut vorstellen! Beide Bereiche sind anspruchsvolle soziale Berufe und du bringst sicherlich die nötige Gewissenhaftigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Zielstrebigkeit mit. Mir gefällt dein Beitrag sehr gut und ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei der Entscheidung (ein bisschen Zeit ist ja noch...:-) )!
Liebe Gabi, danke für den Kommentar, ich bin jederzeit für konstruktive Vorschläge offen und leite diese auch gerne weiter!