Mein Wunsch ist es Volksschullehrerin zu werden. Diesen Traum verfolge ich eigentlich schon seit der Volksschulzeit. Ich bin froh, dass ich ein Ziel vor Augen habe und darauf hinarbeite. Immer schon habe ich mir gewünscht etwas mit Kindern zu machen. Nie könnte ich mir vorstellen, so wie meine Eltern den ganzen Tag im Büro zu sitzen. Ich brauche Abwechslung in meinem Beruf und möchte immer wieder etwas Neues erleben. Für mich ist es nämlich am wichtigsten, dass mir der Beruf Spaß macht und ich mich nicht jedes Mal aufs Neue unmotiviert und unzufrieden bin. Diesen Job hat man eigentlich sein ganzes Leben, außer man entscheidet sich nach mehreren Arbeitsjahren doch nochmals auf die Uni zugehen und etwas ganz anderes zu studieren aber das würde für mich gar nicht in Frage kommen. Deswegen finde ich, dass man sich das richtig gut überlegen sollte wo seine Stärken und Schwäche liegen. Natürlich spielt auch das Geld eine Rolle, weil man nur so überleben kann, doch ehrlich gesagt denke ich darüber nicht viel nach. Das wichtigste ist Spaß zu haben und gerne jeden Tag in der Früh in die Arbeit zu kommen.
Ich bin froh, dass ich schon genaue Vorstellungen von meinen Beruf habe, denn ich denke wenn ich keine richtigen Ziele hätte, könnte ich mich nicht dazu motivieren, so wie jetzt, mich in der Schule so anzustrengen. Für mich ist es echt überraschend das so viele noch gar keinen Plan haben, was sie nach der Schule machen sollen. Denn wenn man so daran denkt dauert es nicht mehr lange bis zur Matura und dann kommt noch dazu, dass man sich davor schon anmelden muss oder Aufnahmetests machen muss. Deswegen finde ich es schon sehr wichtig, sich bald zu entscheiden.
Fühle ich mich unter Druck gesetzt, diese wichtige Entscheidung zu treffen, oder sehe ich das ganze eher relaxt und lasse es auf mich zukommen?
Ich würde sagen, dass ich es mit gemischten Gefühlen sehe. Auf der einen Seite sehe ich es schon gelassen, weil ich schon konkrete Ziele habe, doch auf der anderen Seite fühle ich mich schon ein wenig unter Druck gesetzt, weil man ja erst einmal die Schule schaffen muss und wenn man in ein ein, zwei Fächern Schwierigkeiten hat, da denke ich schon oft darüber nach ob der Beruf überhaupt das richtige ist.
Meine wichtigsten Ansprechpartner & wer oder was beeinflusst mich am meisten?
Natürlich habe ich mit meinen Eltern schon öfters über meine Zukunft geredet. Sie finden es toll, dass ich schon genau Vorstellungen habe. Trotzdem hat mein Papa oft gemeint das auch viele andere Berufe zu mir passen und ich mir auch andere Berufe ansehen soll, aber ich lasse mich da eigentlich gar nicht beeinflussen, weil ich mir immer denke ich muss den Job später einmal machen und niemand Anderer.
Welche Rolle spielt die Schule für meine Entscheidung?
Naja ich bin der Meinung, dass wir in der vierten Klasse schon sehr viel zum Thema Berufsorientierung gemacht haben. Zum Beispiel das Praktikum, das man in der Arbeit unsrer Wahl machen konnten. Ich habe damals in den Kindergarten hineingeschnuppert. Früher habe ich auch mit dem Gedanken gespielt Kindergartenpädagogin zu werden, doch diese Tage haben mir sehr geholfen und mir gezeigt das dieser Beruf nichts für mich wäre.
Doch jetzt haben wir auch wieder sehr viel zum Thema gemacht, doch mittlerweile ist mir das irgendwie nicht mehr sehr wichtig, denn immer wieder die selben Testa auszufüllen hilft im Endeffekt auch niemanden weiter.
Ich finde es gut, das wir jetzt zur PEST gehen müssen und uns da nochmals genau über die einzelnen Unis und Fachhochschule informieren können. Ich denke dort können sehr viele Fragen beantwortet werden.
Unsere Schule bietet eigentlich wirklich sehr viele verschiedenen Angebote wie zum Beispiel den Sportzweig, wo man den Fit- Instruktor machen kann. Ich finde es wirklich sehr gut, das so etwas angeboten wird. Ich hätte nie damit gerechnet das mich das so interessiert. Wenn man die Prüfungen schafft, macht sich das wirklich sehr gut im Lebenslauf und währendem Studium hat man gute Chancen auf einen Nebenjob in diesem Bereich.
Negativ finde ich es, dass man in der siebten Klasse so " zugestopft" wird mit Fächern, die einen oft gar nicht interessieren oder für den späteren Beruf überhaupt nicht relevant sind. Noch dazu viel zu viel Stoff in den einzelnen Fächern gibt.
Trotz all dem glaube ich, dass die Schule einem gut auf die Zukunft vorbereitet.
Wie stelle ich mir die Zukunft nach der Schule vor?
Früher war mein Traum immer ein großes Haus mit Garten und eine große Familie. Doch mittlerweile muss man in die Realität Blicken und man merkt, dass das alles nicht so einfach geht. Über das Leben nach der Schule habe ich mir eigentlich noch nicht sehr viele Gedanken gemacht. Ich weiß noch nicht einmal ob ich währendes Studiums zu Hause wohnen werde oder mir eine eigene Wohnung zu lege. Natürlich ist es schön mit eigenen Beinen im Leben zu stehen, doch ich denke das kommt auf das Geld das ich mit meinen Nebenjob verdienen werde.
Vor dem ich am meisten Angst habe, ist nach acht Jahren Gymnasium auf völlig neue Leute zutreffen und auf die große Umstellung. Es wird sicher am Anfang schwer für mich werden mich an die neue Situation zu gewöhnen, da ich eine schüchterne Person bin. Trotzdem freue ich mich schon darauf meinen Beruf zu lernen!
Beurteilungskriterium
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Abstufungen
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Analyse der persönlichen Situation
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sehr ausführlich
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ausführlich
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ausreichend
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minimalistisch
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zu wenig
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Reflexion des Einflusses von außen (Eltern, Schule, etc.)
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sehr ausführlich
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ausführlich
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ausreichend
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minimalistisch
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zu wenig
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Zukunftsreflexion
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sehr ausführlich
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ausführlich
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ausreichend
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minimalistisch
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zu wenig
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Ich habe diese Thema gewählt, weil ich mir schon sehr viele Gedanken darüber mache und das Thema eigentlich sehr wichtig für das Leben ist. Ich denke, dass ich mich sehr ausführlich mit dem Thema befasst habe und ich hoffe ich habe meine Zukunft sehr gut reflektiert. Es war für mich eigentlich relativ einfach diesen Text zu schreiben, weil ich das Thema sehr spannend finde,
Liebe Natascha,
AntwortenLöschenDu hast deine Pläne sehr überzeugend geschildert und ich kann mich dich auch sehr gut als Volksschullehrerin vorstellen. Du bist sehr motiviert, gewissenhaft, engagiert und kannst sehr gut mit anderen zusammenarbeiten und kooperieren. Das sind sehr wichtige Voraussetzungen für diesen Beruf! Erkundige dich schon jetzt an der Pädagogischen Hochschule über die notwendigen Anforderungen, aber ich sehe überhaupt keinen Grund, warum du die Aufnahmsprüfung nach der Matura nicht schaffen solltest! Ich wünsche dir dabei viel Erfolg, ich bin sicher, dass du eine gute Entscheidung getroffen hast! :-)