SchülerInnen gestalten Wandel

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Samstag, 31. Januar 2015

Meine berufliche Zukunft - Sophie Kampel



Meine berufliche Zukunft

„Arbeitet schnell, arbeitet zielorientiert, arbeitet, damit ihr besser als die anderen seid!“, war ja sogar die Aussage eines Vortrags, der am GewinnInfoDay gehalten wurde. Jedoch kann  ich dem nicht ganz zustimmen. Schnelligkeit und Ehrgeiz können zwar auch sehr gut sein, aber nicht unbedingt das, was man braucht, um in seinem späteren Beruf oder im jetzigen Schülerleben glücklich zu sein.

Pläne nach der Schule
Recht ausgefeilte Pläne habe ich noch nicht, da es so vieles gibt, wo ich mir vorstellen könnte, dass ich es später einmal machen werde. Ich bin mir sogar unsicher, welche Richtung es sein soll, ob Naturwissenschaften oder Geisteswissenschaften, ob Arzt oder Unternehmerin.  Eins ist jedoch klar, nämlich dass ich studieren will. Am liebsten an einer Universität, weil ich mich darauf freue, wenn mir niemand mehr hinterherläuft und meint, dass ich meine Hausaufgaben machen soll, die mir zum Teil nicht einmal helfen den Lehrstoff zu verstehen. Ich freue mich also darauf, unabhängig und eigenständig sein zu können und dies einmal ausprobieren zu dürfen.

Druck oder Gelassenheit wegen der Berufswahl/Studienwahl
Ich denke, dass es sehr angenehm sein muss, schon jetzt zu wissen, was man später machen will, da die Klarheit einfach da ist. Es wird einem der Stress, sofern man es „Stress“ nennen kann, genommen. Ich überlege oft, was mich interessieren könnte und stoße dann auf 10 verschiedene Richtungen. Allerdings bin ich der Meinung, dass auch nicht alles im Voraus geplant werden muss. Ich kenne viele Leute, die ein Studium ausprobieren und dann doch ein anderes wählen. Vielleicht ist das sogar wichtig für manche, um zu entdecken, was sie interessiert.

Ansprechpartner
Meine Ansprechpartner sind großteils meine Eltern. Mit ihnen rede ich am meisten darüber. Sie kennen mich auch sehr gut und könnten mir behilflich sein bei der Entscheidung, weil sie ungefähr wissen, was mich interessiert. Mit meinen Freunden rede ich auch  manchmal darüber, weil sie ja genau vor der gleichen Entscheidung stehen.

Berufswunsch unter Gleichaltrigen
Was mir aufgefallen ist, ist dass  früher sehr viele Leute gesagt haben, dass sie LehrerIn werden wollen. Heute sagen die meisten, dass sie vielleicht doch etwas anderes machen wollen. Ich denke, dass wir früher einfach noch sehr wenige Berufe gekannt haben und dann einfach einen gewählt haben, der uns am erreichbarsten erschien. Jetzt haben wir schon ein paar Erfahrungen in gewissen Berufen und kennen mehr. So hat sich die Meinung der Leute geändert. Vielleicht kenn ich aber immer noch zu wenig, um den Beruf zu finden, der mir zusagt.

Schulinhalte irrelevant/relevant
Natürlich ist nicht alles irrelevant für die Berufswahl, was wir in der Schule lernen, aber ich finde, dass sie einen sehr kleinen Beitrag zur Entscheidung. Welches Studium oder welchen Beruf man wählen soll beiträgt. Außer der 3 berufspraktischen Tage und dem Sozialpraktikum gibt es eigentlich wenig, was konktet dazu beitragen könnte, uns die Studien-/Berufs- oder Hochschulwahl zu erleichtern. Vielleicht wäre es nützlich in den verschiedenen Fächern Berufe oder Studienrichtungen zu besprechen, die mit dem jeweiligen Fach zusammen hängen.

Leben nach der Schule
Ich will auf jeden Fall einmal die Matura positiv abschließen und dann die 3monatigen Ferien genießen. Ich will eine große Reise machen auf irgendeinen anderen Kontinent und etwas Neues sehen. Danach habe ich vor zu studieren und einfach zu schauen, wie es voran geht. Also setze ich mir kein Ziel, wann ich mit dem Studium fertig sein will. Aber da ich weiß, dass ich sehr ehrgeizig bin, weiß ich auch, dass ich sehr schnell damit fertig werden will. Ich kann mir auch gut vorstellen ein Auslandsjahr während des Studiums zu machen und danach auch woanders zu leben. Mein Wunsch wäre es in Berlin zu leben, da ich es schon sehr gut kenne und ich es sehr mag. Mein Papa hat dort nämlich mal gearbeitet und aus diesem Grund war ich oft dort. Es ist so komplett anders als Wien und das macht es besonders. Mein Traum ist es, gut zu verdienen, wie wahrscheinlich von jedem. Aber ich würde auch gerne einen Beruf haben, wo ich Aufstiegschancen habe.

Studentenleben
Wahrscheinlich stelle ich mir das Studentenleben besser vor, als es wahrscheinlich ist. Wenn ich Studentenleben höre, denke ich sofort an Auslandssemester, Freunde, Universitäten, Partys und Spaß. Ich weiß aber, dass das nicht nur so abläuft, sondern dass man sehr viel lernen muss, viele Vorlesungen hat und sehr diszipliniert beim Lernen sein muss. Aber bis ich studieren muss, kann ich ja noch meine perfekte Vorstellung vom Studentenleben behalten! J


Beurteilungskriterium
Abstufungen
Analyse der persönlichen Situation
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Reflexion des Einflusses von außen (Eltern, Schule, etc.)
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Zukunftsreflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig



Reflexion:
Ich bin der Meinung, dass ich diese Aufgabe sehr gut erledigt habe und auch auf viele Aspekte eingegangen bin. Ich finde, dass dieser Arbeitsauftrag sehr interessant war und uns SchülerInnen auch wirklich dazu anregen kann, über das spätere (Studenten-/Berufs-)Leben nachzudenken. Außerdem war es einfach zu erledigen, weil man dazu eigentlich keine Antworten haben muss, sondern einfach seine Pläne oder Überlegungen einbauen kann. Mir hat das sehr gut gefallen und ich glaube, dass ich es auch gut bearbeitet habe.

1 Kommentar:

  1. Liebe Sophie,
    Danke, dass du so ausführlich über deine persönlichen beruflichen Überlegungen und deine Zukunft reflektiert hast, es war sehr interessant für mich zu lesen :-)! Ich kenne das Problem, dass einem viele Dinge interessant vorkommen vor allem dann, wenn man viele Interessen hat. Irgendwann muss man sich aber entscheiden, ich bin mir allerdings sicher, dass du für dich die richtige Entscheidung treffen wirst. Und wenn's dann doch nicht passen sollte, kann man sich noch immer umorientieren, da geht die Welt auch nicht unter! Ich stimme auf jeden Fall mit dir überein, dass es vor allem darum gehen sollte, glücklich und zufrieden zu werden und nicht umbedingt darum, besser als alle anderen zu sein! Du wirst deinen Weg sicherlich gehen und wohin auch immer, ich wünsche dir viel Erfolg dabei! (Bin schon neugierig, wofür du dich entscheiden wirst...;-)!)

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