Mein Österreichbild
Das erste an was ich
denke, wenn ich Österreich höre ist Skifahren. Ich liebe Skifahren. Man kann Sport
machen und gleichzeitig die wunderschöne Aussicht genießen. Egal in welchen Schigebieten
man ist, die Aussicht ist immer einzigartig. In den Pausen sich in eine schöne
warme Berghütte setzten und eine warme Suppe essen ist für mich persönlich ,,
Mein Österreich“. Es ist auch immer wieder schön vom Stadtleben eine Auszeit
zubekommen und gute Bergluft zu genießen. Bis auf letztes Jahr fahren wir
eigentlich jedes Jahr in den Winterferien oder an ein verlängertes Wochenende
weg. Meist waren wir in der Flachau oder an vereinzelten Tagen in Stuhleck.
Dieses Jahr fahren wir nach Präbichl in die Steiermark. Der einzige
Nachteil ist, dass der Winterschiurlaub immer teuer wird und deswegen auch die
Tage die wir dort bleiben dementsprechend immer kürzerer ausfallen.
Andererseits schaue
ich auch gerne die Schirennen im Fernseher. Mich interessiert das wirklich sehr
und meist fiebere ich auch gespannt mit. Schifahren ist unsere Sportart, das kann
man bei den Rennen sehr gut beobachten. Österreich ist immer vorne dabei. Ein großer Wunsch wäre einmal bei so einem
Event dabei sein zu können.
Am zweiten Bild kann
man mich beim Füttern von Pferden sehen.
Seit ich klein bin fahren wir fast jedes Jahr zum Bodenhof das ist ein
Bauernhof in Niederösterreich am Joachimsberg. Dort kennen wir alle und fühlen
uns richtig wohl. Auch hier finde ich die Abwechslung vom Stadtleben sehr schön. Hasen, Pferde,
Hunde, Katzen und Kühe kann man hier sehen. Das bisher spannendste was ich hier
erleben durfte ist die Geburt eines Kalb. So etwas bekommt man nicht oft zu sehen.
Generell gibt es in den Bergen so viele Attraktionen und einem wird nie
langweilig. Entweder man geht reiten oder spazieren. Wir waren früher immer in
den Ötschergräben wandern und vergnügten
uns bei der Sommerrodelbahn oder fuhren in die Stadt Mariazell. Aber nicht nur
dort gibt es so viel zu erleben. In ganz Österreich wird einem nicht langweilig bei
den spannenden Angeboten.
Klischeehaftes Österreich
Ich finde eins von den
klischeehaften Essen ist mit Sicherheit die Sachertorte. In den Ferien habe ich
den ganzen Juli über im Schwarzen Kamel, als Kellnerin und Verkäuferin in der
Patisserie gearbeitet. Da wurde ich oft von Touristen gefragt ob wir
Sachertorte haben und sie waren ganz begeistert obwohl wir nur kleine Sacher
Würfel hatten und nicht die originale Torte. Deswegen glaube ich, dass die
Sachertorte eines der bekanntesten Desserts in Österreich ist.
Eine weitere
klischeehafte Vorstellung der Touristen ist die Tracht und die Volksmusik. Ich
denke nicht, dass jetzt alle Touristen glauben, dass jeder Mann so aussieht wie
Andreas Gabalier trotzdem denke ich, dass viele sich immer noch alle
Österreicher in Tracht vorstellen und glauben, dass alle nur Volksmusik hören.
Ich finde Andreas Gabalier ist das perfekte Beispiel. Er kommt zwar vom Land und
singt Volksmusik, zwar modern, sodass
es jung und alt gefällt aber auch er wird nicht sein ganzes Leben in
Tracht herum laufen und wird auch Privat ganz normal Kleidung tragen wie jeder
andere auch. Ich als Österreicherin besitze nicht einmal ein Dirndl so wie auch
viele andere in Österreich.
Vergleich und
Reflexion:
Ich finde, dass manche
Klischees wirklich stimmen wie zum Beispiel die Berge und das Schifahren. Viele
Österreicher gehen Skifahren und wandern. Mir ist auch aufgefallen, dass ich
bei meinen Österreich Bildern eigentlich nur über die Berge und das Landleben
geschrieben habe und nichts über die Städte, obwohl ich ja eigentlich in der
Stadt aufgewachsen bin und dort lebe. Hier kann man sehr gut sehen, dass für die Österreicher
die Berge wirklich sehr wichtig sind.
Ich denke, die vielen
Klischees entstehen durch Erzählungen und die Medien. Ganz konkret sieht man
das an Andreas Gabalier er performt jedes Mal in Tracht und wenn man dann ins
Publikum schaut, sieht man auch auf einmal viele Leute die plötzlich Trachten
tragen aber eigentlich nur, weil sie sich vielleicht extra wegen des Konzerts
eines gekauft haben und sich einfach nur anpassen wollen.
Die Leute aus anderen Ländern sehen das Konzert oder das Muskivideo und
malen sich dadurch völlig falsche
Vorstellungen von Österreich aus.
Genauso wenn Touristen in Österreich sind und genau da, das Oktoberfest
stattfindet und natürlich in dieser Zeit viele in Tracht herumlaufen. Die
glauben natürlich die Österreicher tragen die Dirndln und Lederhosen jeden Tag
und erzählen das in ihrem Land weiter.
Jedes Land hat Klischees
die wahrscheinlich gar nicht stimmen wie zum Beispiel, dass die Franzosen den
ganzen Tag nur Baguettes essen oder die Russen sehr trinkfest sind. Ich denke man sollte sich zuerst über ein Land erkundigen bevor man sich zu schnell Vorurteile bildet.
Selbstreflexion
Beurteilungskriterium
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Abstufungen
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Aussagekraft der Bilder
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sehr aussagekräftig
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aussagekräftig
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ausreichend
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minimalistisch
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zu wenig
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Vergleich der Bilder
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sehr ausführlich
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ausführlich
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ausreichend
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minimalistisch
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zu wenig
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Reflexion Erkenntnisse
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sehr ausführlich
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ausführlich
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ausreichend
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minimalistisch
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zu wenig
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Ich habe mir diese Aufgabe ausgewählt, weil wir dazu schon sehr viel in der Schule gemacht haben und ich mich hier am meisten mit meiner eigenen Meinung ausleben konnte. Ich denke ich habe die Bilder und meine Meinung zu Österreich sehr gut erklärt und glaube, dass jeder erkannt hat was für mich persönlich Österreich ist. Die Reflexion ist von der ganzen Arbeit am ausführlichsten geworden, weil ich hier nochmals genau erklärt habe wie für mich persönlich Klischees entstehen und bin so auch Konkret auf ein Beispiel eingegangen, damit man sich das besser vorstellen kann. Insgesamt bin ich der Meinung das ich die Aufgabe eigentlich recht gut gemacht habe.



Liebe Natascha,
AntwortenLöschenDU hast wirklich sehr ausführlich den Arbeitsauftrag bearbeitet und es war wirklich sehr interessant für mich zu lesen! Ich bin nämlich auch ein großer Schifahr- und Schirennen-Schau-Fan ;-)! Dafür stehe ich am Wochenende auch gerne früher auf, für den ersten Durchgang nämlich...!
Du hast deine Beispiele wirklich sehr bewusst gewählt und konntest deine Gedanken dazu auch sehr gut begründen. Arbeite so weiter, vor allem weil es mir sehr gut gefällt, dass du so in die Tiefe gehst!