SchülerInnen gestalten Wandel

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Donnerstag, 23. Oktober 2014

Österreichbild

Mein Österreichbild


 Das erste an was ich denke, wenn ich Österreich höre ist Skifahren. Ich liebe Skifahren. Man kann Sport machen und gleichzeitig die wunderschöne Aussicht genießen. Egal in welchen Schigebieten man ist, die Aussicht ist immer einzigartig. In den Pausen sich in eine schöne warme Berghütte setzten und eine warme Suppe essen ist für mich persönlich ,, Mein Österreich“. Es ist auch immer wieder schön vom Stadtleben eine Auszeit zubekommen und gute Bergluft zu genießen. Bis auf letztes Jahr fahren wir eigentlich jedes Jahr in den Winterferien oder an ein verlängertes Wochenende weg. Meist waren wir in der Flachau oder an vereinzelten Tagen in Stuhleck. Dieses Jahr fahren wir nach Präbichl in die Steiermark. Der einzige Nachteil ist, dass der Winterschiurlaub immer teuer wird und deswegen auch die Tage die wir dort bleiben dementsprechend immer kürzerer ausfallen.
Andererseits schaue ich auch gerne die Schirennen im Fernseher. Mich interessiert das wirklich sehr und meist fiebere ich auch gespannt mit. Schifahren ist unsere Sportart, das kann man bei den Rennen sehr gut beobachten. Österreich ist immer vorne dabei.  Ein großer Wunsch wäre einmal bei so einem Event dabei sein zu können.

 Am zweiten Bild kann man mich beim Füttern von Pferden sehen.  Seit ich klein bin fahren wir fast jedes Jahr zum Bodenhof das ist ein Bauernhof in Niederösterreich am Joachimsberg. Dort kennen wir alle und fühlen uns richtig wohl. Auch hier finde ich die Abwechslung  vom Stadtleben sehr schön. Hasen, Pferde, Hunde, Katzen und Kühe kann man hier sehen. Das bisher spannendste was ich hier erleben durfte ist die Geburt eines Kalb. So etwas bekommt man nicht oft zu sehen.  Generell gibt es in den Bergen so viele Attraktionen und einem wird nie langweilig. Entweder man geht reiten oder spazieren. Wir waren früher immer in den  Ötschergräben wandern und vergnügten uns bei der Sommerrodelbahn oder fuhren in die Stadt Mariazell. Aber nicht nur dort gibt es so viel zu erleben. In ganz Österreich wird einem nicht langweilig bei den spannenden Angeboten.

 

Klischeehaftes Österreich

Ich finde eins von den klischeehaften Essen ist mit Sicherheit die Sachertorte. In den Ferien habe ich den ganzen Juli über im Schwarzen Kamel, als Kellnerin und Verkäuferin in der Patisserie gearbeitet. Da wurde ich oft von Touristen gefragt ob wir Sachertorte haben und sie waren ganz begeistert obwohl wir nur kleine Sacher Würfel hatten und nicht die originale Torte. Deswegen glaube ich, dass die Sachertorte eines der bekanntesten Desserts in Österreich ist.
Eine weitere klischeehafte Vorstellung der Touristen ist die Tracht und die Volksmusik. Ich denke nicht, dass jetzt alle Touristen glauben, dass jeder Mann so aussieht wie Andreas Gabalier trotzdem denke ich, dass viele sich immer noch alle Österreicher in Tracht vorstellen und glauben, dass alle nur Volksmusik hören. Ich finde Andreas Gabalier ist das perfekte Beispiel. Er kommt zwar vom Land und singt Volksmusik, zwar modern, sodass  es jung und alt gefällt aber auch er wird nicht sein ganzes Leben in Tracht herum laufen und wird auch Privat ganz normal Kleidung tragen wie jeder andere auch. Ich als Österreicherin besitze nicht einmal ein Dirndl so wie auch viele andere in Österreich.

Vergleich und Reflexion:

Ich finde, dass manche Klischees wirklich stimmen wie zum Beispiel die Berge und das Schifahren. Viele Österreicher gehen Skifahren und wandern. Mir ist auch aufgefallen, dass ich bei meinen Österreich Bildern eigentlich nur über die Berge und das Landleben geschrieben habe und nichts über die Städte, obwohl ich ja eigentlich in der Stadt aufgewachsen bin und dort lebe. Hier kann man sehr gut sehen, dass für die Österreicher die Berge wirklich sehr wichtig sind.
Ich denke, die vielen Klischees entstehen durch Erzählungen und die Medien. Ganz konkret sieht man das an Andreas Gabalier er performt jedes Mal in Tracht und wenn man dann ins Publikum schaut, sieht man auch auf einmal viele Leute die plötzlich Trachten tragen aber eigentlich nur, weil sie sich vielleicht extra wegen des Konzerts eines gekauft haben und sich einfach nur anpassen wollen. Die Leute aus anderen Ländern sehen das Konzert oder das Muskivideo und malen  sich dadurch völlig falsche Vorstellungen von Österreich  aus. Genauso wenn Touristen in Österreich sind und genau da, das Oktoberfest stattfindet und natürlich in dieser Zeit viele in Tracht herumlaufen. Die glauben natürlich die Österreicher tragen die Dirndln und Lederhosen jeden Tag und erzählen das in ihrem Land weiter.
Jedes Land hat Klischees die wahrscheinlich gar nicht stimmen wie zum Beispiel, dass die Franzosen den ganzen Tag nur Baguettes essen oder die Russen sehr trinkfest sind. Ich denke man sollte sich zuerst über ein Land erkundigen bevor man sich zu schnell Vorurteile bildet.

Selbstreflexion

Beurteilungskriterium
Abstufungen
Aussagekraft der Bilder
sehr aussagekräftig
aussagekräftig
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Vergleich der Bilder
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Reflexion Erkenntnisse
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Ich habe mir diese Aufgabe ausgewählt, weil wir dazu schon sehr viel in der Schule gemacht haben und ich mich hier am meisten mit meiner eigenen Meinung ausleben konnte. Ich denke ich habe die Bilder und meine Meinung zu Österreich sehr gut erklärt und glaube, dass jeder erkannt hat was für mich persönlich Österreich ist. Die Reflexion ist von der ganzen Arbeit am ausführlichsten geworden, weil ich hier nochmals genau erklärt habe wie für mich persönlich Klischees entstehen und bin so auch Konkret auf ein Beispiel eingegangen, damit man sich das besser vorstellen kann. Insgesamt bin ich der Meinung das ich die Aufgabe eigentlich recht gut gemacht habe.


1 Kommentar:

  1. Liebe Natascha,
    DU hast wirklich sehr ausführlich den Arbeitsauftrag bearbeitet und es war wirklich sehr interessant für mich zu lesen! Ich bin nämlich auch ein großer Schifahr- und Schirennen-Schau-Fan ;-)! Dafür stehe ich am Wochenende auch gerne früher auf, für den ersten Durchgang nämlich...!
    Du hast deine Beispiele wirklich sehr bewusst gewählt und konntest deine Gedanken dazu auch sehr gut begründen. Arbeite so weiter, vor allem weil es mir sehr gut gefällt, dass du so in die Tiefe gehst!

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