Ich denke, dass es ziemlich egal ist, ob man jetzt schon weiß was man vor hat oder es sich erst ein wenig später überlegt. Wenn man schon genau weiß, was und wo man etwas nach der Schule machen will, hat man genau definierte Ziele, das ist natürlich optimal. Aber ich denke, dass man sich auch zurzeit auf die Schule konzentrieren kann und dann nach der Matura sich ein bis zwei Monate Zeit nimmt, um sich alles in Ruhe zu überlegen und genaueres über seine Wunschstudiengänge zu informieren. Da man als Junge sowieso zum Heer oder Zivildienst leisten muss, hat man etwas mehr Zeit seine Entscheidung zu fällen. Ich persönlich bin sehr gelassen bei dieser Sache, aber wenn ich immer von Freunden höre, was sie schon alles geplant haben, dann stresse ich mich ein wenig für eine kurze Zeit lang...
Ob die Schule gute Arbeit zur Berufsorientierung leistet, ist immer relativ. Einigen Schülern hilft es sehr viel, und Anderen eher weniger bis gar nicht. Ich denke, dass die Schule es versucht den Schülern ihre Entscheidungen leichter zu machen, aber es ihr nicht gelingt. Mir gingen alle Projekte, die wir zur Berufsorientierung gemacht haben, nur auf die Nerven, weil man sehr viel Arbeit zu tun hatte und diese Arbeit hatte nichts mit Berufsorientierung zu tun. Ich habe mir sehr wenig mitgenommen. Was mir aber jedoch weitergeholfen hat, waren Aussagen von Lehrern, die zufällig in der Stunde geäußert wurden, während man über das Thema Berufsorientierung gestolpert ist. Vielleicht würde die Schule bessere Arbeit leisten, wenn sie die Schüler nicht unter Druck setzt, sondern etwas geplanter vorgeht und den Schülern zuallererst erklärt, wie das Studieren an einer Universität funktioniert und erst später zu der Berufs- und Studienwahl kommt.
Meine Zukunft
Nach der Matura werde ich die Wehrpflicht absolvieren und wie schon angekündigt dann eine Universität besuchen. Während meines Studiums werde ich mir einen Nebenjob anlegen, um mir auch Geld zu verdienen und etwas unabhängiger von meinen Eltern zu sein. Ich werde noch bei meinen Eltern leben, da das in unserem Kulturkreis so üblich ist. Ich denke, dass das keine große Umstellung von meinem jetztigen Leben sein wird, da ich nur anstatt der Schule die Uni besuchen werde und nebenbei auch ein wenig arbeiten. Aber das Universitätsleben unterscheidet sich enorm von der Schule. Das wird am Anfang sehr hektisch und aufwändig sein, aber mit der Zeit gewöhnt man sich an diesem neuen Ablauf. Von Bekannten und Freunden habe ich gehört, dass man bei den Prüfungen an der Uni noch viel mehr lernen muss als bei der Matura. Das ist aber von Studium zu Studium unterschiedlich, denke ich. Ich weiß, dass ich während der Universitätszeit viel mehr lernen und viel mehr bemühen muss als jetzt in der Schule. Die Schule ist momentan zwar einfach, aber durch meine Faulheit nehme ich mir die Chance auf bessere Noten, weil ich manchmal Hausübungen nicht mache und unnötige Projekte nicht abgebe. Da man während dem Studium viel mehr Freizeit hat und nicht immer Hausübungen machen muss, freue ich mich auf die Uni.
Mein Job wird für mein späteres Leben eine große Rolle haben. Er sollte mir Freude bereiten und natürlich auch gut bezahlt sein, weil man heutzutage ohne viel Geld leider nichts machen kann. Ich bin gespannt, was für einen Job ich auswählen werde und hoffentlich werde ich bald meine Entscheidung fällen.
1. Beurteilungsraster
Beurteilungskriterium
|
Abstufungen
| ||||
Analyse der persönlichen Situation
|
sehr ausführlich
|
ausführlich
|
ausreichend
|
minimalistisch
|
zu wenig
|
Reflexion des Einflusses von außen (Eltern, Schule, etc.)
|
sehr ausführlich
|
ausführlich
|
ausreichend
|
minimalistisch
|
zu wenig
|
Zukunftsreflexion
|
sehr ausführlich
|
ausführlich
|
ausreichend
|
minimalistisch
|
zu weni
|
Persönlicher Kommentar:
Ich konnte nicht so viel schreiben, wie ich es bei meinen vorherigen Blogs es geschafft habe, aber ich bin dennoch sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich habe mir die Fragen ausgesucht, die für mich interessant waren und versucht sie so gut wie möglich zu beantworten. Zur Analyse der persönlichen Situation habe ich nur ausreichend ausgewählt, weil ich denke, dass man noch etwas mehr ins Detail gehen konnte, aber sonst ist alles okay.........
Lieber Gaurlal,
AntwortenLöschenich finde du hast deine Meinung, was etwaige Studienpläne anbelangt sehr gut klar gemacht. Auch deine Einstellung was deine Pläne betrifft, spricht mich sehr an, da ich ähnlich darüber denke!
Außerdem finde ich, dass du unabhängig davon was du studieren willst, dir schon ein gutes Bild gemacht hast, WIE du dir das Ganze vorstellst. An der Selbstreflexion deiner Arbeitsmoral gefällt mir, wie ehrlich du zu dir selbst bist. Auch wenn du dir nur minimal Gedanken gemacht hast, wie dein Job später ausschauen soll, finde ich, dass du diesen Arbeitsauftrag gut ausgeführt hast.
Lieber Gaurlal!
AntwortenLöschenIch finde deinen Beitrag sehr gut gelungen und ich kann bei vielen deiner Aussagen zustimmen. Als ich deinen Beitrag gelesen habe, bekame ich das Gefühl, dass du ein spontaner Mensch bist genau so wie ich, da du deine Studienrichtung oder deine Berufswahl noch nicht beschlossen hast.
Obwohl du noch keine Pläne für die Zukunft hast, gefällt es mir besonders, dass du trotzdem in deine Zukunft blicken kannst und in etwa sagen kannst wie sie ausschauen wird.
Im Allgemeinen denke ich, dass dir deine Arbeit sehr gut gelungen ist und es war amüsant deinen Beitrag zu lesen und erfahren, wie du dir ungefähr deine Zukunft vorstellst.
Lieber Gaurlal,
AntwortenLöschenAuch ich finde es nicht dramatisch, dass du noch nicht genau weißt, was du einmal studieren möchtest, denn du hast ja wirklich noch ein bisschen Zeit (inklusive Herr oder Zivildienst), allerdings hätte es mich doch interessiert, in welche Richtung du tendierst: Geisteswissenschaften, Technik, Wirtschaft, Sprachen, ...? Vielleicht kannst du mir noch mal so sagen, was dich denn interessiert!
Studieren wird sicherlich eine Erleichterung in dem Sinne sein, dass dir einfach niemand mehr ein schlechtes Gewissen oder Vorwürfe macht, wenn du deine Sachen nicht abgibst, oder schlechte Noten auf die Prüfungen hast. Das ist zu 100% deine Verantwortung und auch für mich war das eine große Erleichterung, endlich mal anonym zu sein und nur meinen eigenen Erwartungen genügen zu müssen. Allerdings muss man dann doch Sachen machen, die einen gar nicht interessieren, denn selbst wenn man das absolut richtige Studium für einen findet, dann gibt es da dann sicherlich trotzdem Fächer, die einen überhaupt nicht interessiert...! Aber da muss man dann halt durch, es ist ja die eigene Entscheidung!
Egal, wofür du dich entscheidest, ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg und dass du das Richtige für dich auswählst!
Lieber Basti, lieber Wiktor, gute Kommentare!