Meine berufliche Zukunft: Melanie Repa
Was sind meine Pläne?
Ich muss zugeben, dass ich noch nicht wirklich viele Pläne
habe, was ich nach der Matura einmal machen werde, jedoch gibt es zwei
Richtungen, in die es ungefähr gehen könnte. Zum einen würde mich etwas mit
Kindern sehr interessieren, zum anderen könnte ich mir auch gut vorstellen,
einen Beruf auszuüben, der etwas mit Sport zu tun hat.
Da ich in der Schule sowieso gerade die Ausbildung zum
Fitinstructor mache, könnte ich damit später einmal viel anfangen, daher ich
dafür ein staatlich geprüftes Diplom erhalte. Man könnte im Wellness Bereich
tätig sein aber auch Personaltrainer werden. Natürlich braucht man dafür noch
mehr Wissen, als das, was ich in der Schule lerne, aber es wäre einmal ein
Anfang. Mich interessiert Fitnesssport sehr und übe ihn auch selbst manchmal
aus, daher wäre dies eine gute Chance für mich in der Zukunft. Das
2. was ich mir gut vorstellen könnte, ist ein sozialer Beruf. Da ich Kinder
sehr gerne habe bietet sich Kinderpädagogin sehr gut an. ich selbst habe eine 3
jährige Cousine mit der ich oft etwas unternehme und auch gerne Zeit mit ihr
verbringe und auf sie aufpasse.
Wie wichtig findest du es, bereits zu wissen, was du nach der
Matura machen möchtest?
Ich finde es eigentlich schon sehr wichtig und sinnvoll zu
wissen, wie es nach der Schule weitergehen sollte. Für die richtige Entscheidung
sollte man sich viel Zeit nehmen, viele Erfahrungen sammeln, aber auch seine
eigenen Interessen kennen. Ich denke, wenn man diese weiß, dann macht es diese
Entscheidung um einiges leichter. Wenn man einen ungefähren Plan hat, in welche
Richtung es gehen sollte, ist es schon gut, denn wenn man planlos alles auf
sich zukommen lässt, kann dies sehr schnell nach hinten los gehen.
Fühlst du dich unter Druck gesetzt, diese wichtige
Entscheidung zu treffen, oder siehst du das ganze eher relaxt und lässt es auf
dich zu kommen?
Ich fühle mich schon etwas unter Druck gesetzt, da man
überall diese Frage zum hören bekommt „Was willst du denn nach der Matura
machen“, „ Hast du wirklich noch keine Idee?“, natürlich würde ich diese Fragen
auch gerne einmal klipp und klar beantworten können, daher ich es aber noch
nicht konkret weiß, kann ich dies nicht. Daher möchte ich die Schule zuerst positiv
abschließen und werde es daweil auf mich zukommen lassen. Vielleicht ändern
sich meine Interessen bis dahin und ich hoffe, dass ich die richtige
Entscheidung treffen werde.
Wer sind für dich deine wichtigsten AnsprechpartnerInnen,
wenn es um deine berufliche Zukunft geht. Wer oder was beeinflusst dich am
meisten?
Meine wichtigsten Ansprechpartner sind meine Eltern, da sie
ja doch schon Jahre lange Erfahrungen im Berufsleben gesammelt haben. Zudem
arbeitet meine Mama beim AMS und gibt mir auch ab und zu Tipps. Bei meinen
Eltern weiß ich, dass ich immer zu ihnen kommen kann und sie mich bei allem was
ich mach unterstützen werden und hinter mir stehen. Natürlich wird auch viel
mit Freunden über die berufliche Zukunft geredet, jedoch fühle ich mich bei
diesem Thema bei meinen Eltern sicherer.
Welche Rolle spielt die Schule und die Informationen, die du
im Rahmen der Berufsorientierung bekommst, für deine Entscheidung? Macht die
Schule einen "guten Job", dich auf deine Zukunft vorzubereiten, oder
ist eher alles, was du lernst, irrelevant für dich?
Die Schule macht durchaus einen guten Job, jedoch sollte man
das Programm einschränken. In SQ, bei dem 18+ aber auch oft in anderen Unterrichtsgegenständen
wurde sehr oft darüber gesprochen und wir haben auch sehr viele verschiedene
Tests durchgeführt. Dies wurde nach einiger Zeit sehr mühsam und langweilig. Da
ich von Anfang an wusste, dass ich später einmal was mit Kindern oder auch
Sport machen möchte, ist das ziemlich irrelevant für mich, was wir in der
Schule erzählt bekommen. Die BEST, die ich im Rahmen der Schule besucht habe,
fand ich trotzallem interessant.
Wie stellst du dir deine Zukunft nach der Schule vor? Wie
wird das werden? Wie wirst du leben? Wovon wirst du leben? Wo wirst du leben?
Ich glaube, dass es nach der Schule sehr stressig werden
könnte, vor allem, wenn man immer noch keinen genauen Plan hat. Ich werde auf
jeden Fall vorerst bei meinen Eltern in Wien bleiben, bis ich einen Job oder
sonstiges gefunden habe, um eigenes Geld zu verdienen. Man kann nur hoffen,
dass man schnell einen Job findet, da man nicht von den Eltern angewiesen seien
möchte. Als ersten Schritt werde ich mir einen Ferialjob oder Samstagsjob
suchen.
Wie stellst du dir ein "Studentenleben" vor?
Ich stelle mir ein Studentenleben sehr stressig und einfach
vor. Einfach im Sinne von einfach leben, man wird nicht all zu viel Geld zur
Verfügung haben, wenn man nebenbei nicht noch wo arbeitet. Dass kann sehr
stressig werden, da man mit dem Lernen nicht nachkommt. Oft lebt man mit
mehreren Studenten auf engen Raum zusammen, da man sich eine eigene Wohnung
einfach noch nicht leisten kann. Wenn man studiert, wird von einem sehr viel
Selbstständigkeit erwartet, viele sind damit überfordert. Ich denke, dass das
Studentenleben das anstrengendste und nervenaufreibenste sein wird.
Welche Bedeutung wird dein Job für dein späteres Leben haben?
Hast du Karriereläne?
Der Job wird einer der wichtigsten Bedeutungen im Leben
haben. Ich möchte einen erfolgreichen Job haben, bei dem ich gut verdiene. Noch
dazu sollte ich auch Spaß und Freude an meinem Beruf haben und mich jeden Tag
aufs Neue auf meine Arbeit freuen. Wie
schon vorhin erwähnt interessiert mich Sport sehr, aber auch Kinder zaubern mir
ein Lächeln ins Gesicht.
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Beurteilungskriterium
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Abstufungen
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Analyse der persönlichen Situation
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sehr ausführlich
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ausführlich
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ausreichend
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minimalistisch
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zu wenig
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Reflexion des Einflusses von außen
(Eltern, Schule, etc.)
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sehr ausführlich
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ausführlich
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ausreichend
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minimalistisch
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zu wenig
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Zukunftsreflexion
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sehr ausführlich
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ausführlich
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ausreichend
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minimalistisch
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zu wenig
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Persönlicher Kommentar:
Da ich noch keine konkreten Pläne habe, konnte ich jetzt
nicht soviel dazu schreiben, Trotzdem finde ich, dass ich die Fragen sehr genau
geschrieben und beantwortet habe und auf alle Punkte eingegangen bin. Ich fand
diese Aufgabe gut, da man sich ein weiteres Mal mit seiner Zukunft auseinander
gesetzt hat. Mir ist es leicht gefallen die Fragen zu beantworten. Bei der
Reflexion des Einflusses von außen, habe ich mir ein „ausführlich“ gegeben, da
ich hier noch etwas mehr ins Detail hätte gehen können. Abschließen möchte ich
sagen, dass mir der Arbeitsauftrag gut gelungen ist.
Liebe Melanie,
AntwortenLöschenAuch ich finde es nicht dramatisch, dass du noch nicht genau weißt, was du einmal nach der Matura machen/studieren willst, das Wichtigste ist, dass du schon eine Vorstellung hast, in welche Richtung es gehen könnte! Das grenzt das Ganze schon einmal ein und ist ein erster wichtiger Schritt. In beiden Bereichen braucht man sicherlich viel Geduld, Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, auf andere einzugehen bzw. diese zu motivieren und ich glaube, dass du das alles mitbringst. Von daher kann ich mich dich in beiden Bereichen gut vorstellen!
Ich finde, du hast gut gearbeitet und dich ausführlich und klar mit den von dir gewählten Bereichen beschäftigt, super gemacht!