SchülerInnen gestalten Wandel

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Mittwoch, 25. März 2015



Meine berufliche Zukunft



Was mache ich nach der Matura?


Nachdem ich, hoffentlich, die Matura geschafft habe, möchte ich ein Jahr dafür verwenden mich zu „belohnen“ und zwar dafür, dass ich es endlich geschafft habe, das Gymnasium zu Ende zu bringen. Klingt negativ, ich weiß. Ich meine damit nur, dass ich dann froh bin, diesen Lebensabschnitt abgeschlossen zu haben, um mich auf meine weitere Zukunft zu konzentrieren. Nun zurück zum „Gap Year“. In diesem einen Jahr, habe ich vor nach Admont zu ziehen, in unser Familienhaus, um mir dann dort in Ruhe auszumalen, wie ich meine Pläne noch mehr ausschmücken könnte. Dabei werde ich nebenbei auch einige Jobs annehmen/suchen, um mich über Wasser zu halten. Ich müsste zwar nichts für das Haus zahlen, Hunger werde ich dann aber doch auch haben.

Letztes Jahr hatte ich vor, mein erstes Studienjahr, in Psychologie wohl gemerkt, auf einem College in Amerika zu absolvieren. Nun nicht nur das hat sich geändert: Zuerst einmal habe ich derzeit nicht mehr vor, für ein Jahr nach Amerika zu ziehen um dort zu studieren, da ich seit 9 Monaten freiwillig an Österreich gebunden bin. Des Weiteren weiß ich heute nicht mehr so genau, ob es Psychologie sein soll. Seit neuestem schwebt nun auch Veterinärmedizin in meinem Kopf herum. Dieser Bereich würde mich ebenfalls sehr interessieren. Ich habe mir nämlich darüber noch einmal den Kopf zerbrochen und überlegt, wie viele denn sich anmelden werden für Psychologie, und das nur in einem Jahr und wie viele dann genommen werden. Die Aussichten stehen demnach etwas gering, doch nicht nur das ist der Grund, warum meine Entscheidung auf etwas wackeligem Fuße steht. Ich habe schon oft von Bekannten (Psychologen) gehört, wie sehr die Geschichten der Patienten einen mitreißen können, vor allem, wenn man eine sehr sensible Persönlichkeit hat und immer gleich zu 100% mitfühlen kann, was auf mich zutrifft. Natürlich will ich den Menschen bei ihren Problemen helfen, doch das kann ich nicht, wenn ich selbst zu einem Patienten werde. Nun, deshalb die zweite Variante. Seit ich sechs Jahre alt war, wollte ich Tierärztin werden, um jedem Tier, dem ich auch helfen kann, helfen zu können. Mein Traumberuf hat sich dann kurzer Hand (mit 15 Jahren) verpufft, als ich realisiert habe, dass ich manchen Tieren, bei denen keine Hoffnung mehr zu sehen ist, die „Schlafspritze“ geben muss. Das wollte ich bis heute nicht. Naja, heute will ich das genauso wenig, jedoch ist mir bewusst geworden, dass ich ihnen dabei auch nur helfe. Wenn es also Veterinärmedizin wird, werde ich ganz umziehen nach Admont und dort, oder in Liezen, eine Praxis aufmachen.

Nun ja, diese Entscheidung bleibt also noch offen. Es ist mir äußerst wichtig, jetzt schon einen halbwegs genauen Plan für meine Zukunft zu haben, denn ich möchte nicht planlos mit der Matura in der Hand dann herumstehen.







Studium oder Job?


Ich möchte auf jeden Fall studieren und hoffe auch mich bis dahin schon entschieden zu haben. Vor einem Jahr habe ich mir große Sorgen gemacht, was nach meinem absolvierten Studium aus mir werden soll. Es besteht zwar eine ziemlich große Chance danach, gleich einen Job zu bekommen, da diese beiden Bereiche sehr gefragt sind, jedoch ist nichts zu 100%.

Diese Sorgen werden zwar nicht gelöscht, jedoch vorerst zur Seite geschoben, denn jetzt muss ich mich auf die Matura und auf das was noch davor ist, konzentrieren, denn ich will ja mal meinen Enkelkinder erzählen können, wie ich es geschafft habe, mich durch die Schule zu boxen J. Ich will ihnen ja auch schließlich ein Vorbild sein und sie vielleicht auch mit meinen Geschichten, am Aufgeben hindern!




Berufsorientierung in der Schule:


Wie hatten schon sehr viele Möglichkeiten uns für unser zukünftiges Studentenleben zu informieren. Ich war mindestens schon viermal auf der BeSt³, wo wir uns für einige Stunden zu einer Vielzahl von Ständen hinstellen konnten, um uns darüber aufklären zu lassen, was für Wege wir alles eingehen können um unser Ziel erreichen zu können.

Ich möchte jedoch auch etwas zu unserem Unterricht sagen: Wir haben zahlreiche Fächer, welche man (je nach Zukunftswunsch) nicht brauchen würde. Zum Beispiel werde ich nie Physik, Chemie, oder dergleichen benötigen. Natürlich ist Fachwissen sehr wichtig, doch es sollte nicht allzu ausgeprägt sein. Meiner Meinung nach sollte man ab der 6.Klasse frei wählen können, welche Fächer man zukünftig benötigen wird, und jene auslassen, welche einem, so hart es auch klingen mag, im Weg stehen. Fächer wie Mathematik, Deutsch, Englisch, Französisch/Latein sowie Geographie, Psychologie, Biologie und Sport sollten weiterhin Pflicht sein. Ansonsten will ich mich nicht weiter beklagen, denn meine Schule hat bis jetzt Großes geleistet und ich bin auch froh in diese Schule gewechselt zu haben.




Persönlicher Kommentar:


Für mich ist es wichtig sich jetzt schon Gedanken darüber zu machen, was man später mal mit seinem Leben anfangen möchte. Aus diesem Grund habe ich mich auch für dieses Thema entschieden. Ich hatte auch keinerlei Schwierigkeiten diesen Arbeitsauftrag zu erledigen, weil ich mir schon sehr detailliert Gedanken über dieses Thema gemacht habe. Ich habe versucht alles so ausführlich wie möglich zu gestalten und finde deswegen, dass ich meine Aufgabe recht gut erledigt habe.




Beurteilung:



Beurteilungskriterium
Analyse der persönlichen Situation
sehr ausführlich




Berufsorientierung in der Schule
sehr
ausführlich




Eigener Kommentar
ausführlich






1 Kommentar:

  1. Liebe Lilli,
    Danke, dass du so ehrlich über deine berufliche Zukunft reflektiert und geschrieben hast! Ich finde es sehr gut, dass du dir ganz konkrete Ziele setzt, die du erreichen möchtest, wie z.B. die Matura und dann mal in Ruhe überlegen. Pläne können sich immer wieder einmal ändern, das sieht man in deinem Beitrag sehr gut! Ich wünsche dir, dass du für dich persönlich nach der Matura die richtige Entscheidung treffen wirst, mit der du dann glücklich und zufrieden leben kannst! Mal aus der Schule draußen eröffnen sich auch ganz neue und andere Perspektiven, du wirst sehen!
    Eine kurze Anmerkung noch zum Schluss: Solltest du wirklich Veterinärmedizin studieren wollen, dann sind Physik und vor allem Chemiekenntnisse total wichtig, denn du wirst ziemlich im Studium viel im Labor arbeiten...!

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