Meine Pläne:
Ich habe leider derzeit noch keine konkreten Pläne, weder was
das Studium betrifft, noch was einen späteren Job betrifft. Nun ja, zumindest
auf die Frage in welche Richtung es denn gehen könnte, habe ich seit einiger
Zeit eine zumindest „zufriedenstellende“ Antwort gefunden: „Irgendetwas mit JUS
oder Wirtschaft, vielleicht sogar irgendwie beides.“ Den meisten Leuten reicht
das als Antwort und auch ich bin damit eigentlich auch zufrieden, da ich nicht
finde, dass ich mit 17 Jahren wissen muss, was ich in Zukunft machen möchte.
Demnach gehe ich auch eher entspannt auf diese Entscheidung zu. Zwar versuchen
einem jede Menge Leute einzureden, dass es enorm wichtig wäre sich möglichst
viel und vor allem früh zu informieren, doch ich sehe das ein bisschen anders.
Nicht nur habe ich noch über ein ganzes Jahr Schulzeit zur Verfügung um mich zu
entscheiden, sondern es steht ja schließlich auch noch „das Heer vor der Tür“. In
dieser Zeit habe ich vor mich intensiver mit meinen Interessen und Fähigkeiten,
verschiedenen Studien und möglichen Berufen zu befassen. Klar ist von den
verschiedensten Seiten Druck zu spüren, doch ich bin sehr dankbar dafür das
meine Eltern mir da freie Hand lassen bei dieser Entscheidung und der größte Druck
kommt in dieser Situation sowieso von mir selbst. J
Ansprechpartner:
Familie:
Mir ist die Meinung der Leute, die mich wirklich kennen sehr wichtig.
Das inkludiert für mich vor allem meine Familie, da ich jederzeit offen dafür
bin mir ihre Ratschläge anzuhören. Ich denke (und weiß eigentlich auch), dass
mir diese Entscheidung keiner abnehmen kann und wird. Dennoch finde ich es
beruhigend zu wissen, dass man einen Rückhalt hat und diesen auch nutzen kann.
Schule:
Eigentlich sehe ich die Schule selbst nicht als
Ansprechpartner, dennoch ist sie eine Einrichtung, die mich sicherlich in den
letzten 7 Jahren stark beeinflusst hat. Ob zum Positiven kann ich noch nicht
sagen. Ich weiß jedoch, dass ich nicht mehr zu 100% hinter meiner Entscheidung
stehe, nach den ersten 4 Jahren auch weiterhin an dieser Schule zu bleiben.
Hätte ich mich vorher besser informiert, hätte ich vielleicht doch etwas
anderes gewählt. Dennoch muss ich sagen, dass die Schule das ein oder andere
unternimmt, um uns die Entscheidung zu erleichtern. Als Beispiel wären SQ,
Ausflüge (Gewinn Info Day, BeSt, etc.), usw. zu nennen. Inwiefern das alles
sinnvoll ist, vermag ich noch nicht einzuschätzen. Was ich jedoch bereits sagen
kann ist, dass mir diverse Fragebögen auch nach dem 1000 Mal nicht mehr helfen,
als wie beim ersten Mal. Für mich fehlt der „Und was dann?-Schritt“. Damit
meine ich, dass es eine Lücke gibt zwischen „Du bist sprachlich begabt“ und „Werde
doch Journalist oder Politiker“. Es fehlt mir hier an konkreten Vorschlägen und
individueller Betreuung. Mir ist durchaus klar, dass es da an Ressourcen und
Ausbildung mangelt und ich mache auch keinesfalls(!) die Schule dafür
verantwortlich, sondern vielmehr unser Bildungssystem.
Was den regulären Unterricht anbelangt, so muss ich zugeben,
dass ich mich zu oft darüber aufrege, dass es mich nicht interessiert oder sinnlos
erscheint. Doch nüchtern betrachtet ist das so schon ganz in Ordnung, da es
sich ja um eine AHS handelt und demnach auch eine allgemeine Bildung verbreitet
werden soll. Hier schließt sich der Kreis mit der Frage, ob eine AHS nun
wirklich das richtige für mich war…
Zukunftsgedanken:
Anders als der Plan was ich studiere, weiß ich schon sehr
genau wie ich mir das Ganze in etwa vorstelle. Ob das richtig oder falsch ist,
wird sich zeigen. Während meines Studiums werde ich noch bei meiner Mutter
leben. Daher kommt für mich auch nur ein Studium im Großraum Wien in Frage. Ich
wäre zwar bereit auch außerhalb von Wien zu studieren, aber nicht außerhalb von
Österreich. Neben meinem Studium werde ich arbeiten gehen, bevorzugt etwas, das
mit meinen späteren Berufsvorstellungen konform geht. Im Wesentlichen werden
sich meine Lebensumstände daher nicht verändern.
Unabhängig davon, ob ich mich für ein Studium an einer Uni oder
FH entscheide, denke ich, dass ich meine Leistungen bringen kann und werde. Der
Unterschied wird möglicherweise sein, dass das Konzept der FH doch ziemlich
vertraut sein wird. Wie genau es an einer Uni abläuft muss ich gestehen, weiß
ich nicht. Ich hoffe, dass es
dahingehend noch Informationen von Seiten der Schule geben wird, da ich es als
grobe Verfehlung sehen würde, wenn nicht…
Mein Job wird schon sehr wichtig sein, da ich durchaus auch
ein angenehmes Leben anstrebe. Ich möchte nicht 5 Jahre studieren nur um dann
mit einem Hungerlohn abgestempelt zu werden. Daher gebe ich frei zu, dass Geld
ein Faktor für mich ist, wenn auch nicht der Wichtigste. Zufriedenheit und
Freizeit stehen da noch deutlich drüber. Wenn ich keine Zeit mehr für Familie
und Freunde habe, weiß ich, dass ich für mich persönlich den falschen Job
gewählt habe.
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Beurteilungskriterium
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Abstufungen
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Analyse der persönlichen Situation
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sehr ausführlich
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ausführlich
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ausreichend
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minimalistisch
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zu wenig
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Reflexion des Einflusses von außen (Eltern,
Schule, etc.)
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sehr ausführlich
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ausführlich
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ausreichend
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minimalistisch
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zu wenig
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Zukunftsreflexion
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sehr ausführlich
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ausführlich
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ausreichend
|
minimalistisch
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zu wenig
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Mich beschäftigt dieses Thema doch immer wieder, weswegen ich diese Aufgabe auch gewählt habe. Das Problem ist nur, dass ich keine Lösung
habe im Moment, egal wie sehr ich es mir wünsche. Was die Aufgaben betrifft so
habe ich sie besten Wissens und Gewissens beantwortet, auch wenn wie immer hier
und da noch mehr hätte sein können. ;)
Lieber Basti,
AntwortenLöschenAuch wenn du dir noch unsicher bezüglich deiner beruflichen Zukunft bist, so hast du meiner Meinung nach dennoch die richtige Grundsatzeinstellung. Sich immer Druck zu machen bringt nämlich überhaupt nichts, man muss genau überlegen, sich dann gezielt informieren und danach zur Tat schreiten. Dieses "gezielt informieren" ist auch das, was die Schule absolut nicht leistet und das sehe ich auch kritisch. Es bräuchte hier ganz konkret Verbindungen zwischen den Unis, FHs und der Schule, die euch gezielt informieren und sagen können, wie das gewählte Studium ablaufen würde. Da es das aber nicht gibt, wird euch diese Arbeit selbst überlassen, da das System Schule zu unflexibel ist, um alle SchülerInnen individuell zu betreuen. Das ist ein Fehler im System und gleichzeitig auch die Chance, Eigenständigkeit zu beweisen.
Ich kann mich dich in beiden von dir genannten Bereichen gut vorstellen, auch das Studieren wird dir sicherlich gefallen. Wenn du mal Infos wegen WU, Wirtschaft und Recht oder FHs haben willst, ich kann mich gerne für dich bei ehemaligen SchülerInnen von mir informieren!
Wofür du dich auch immer entscheidest, ich bin sicher du wirst deinen Weg gehen und das erreichen, was du dir vornimmst! Dafür wünsche ich dir jetzt schon viel Erfolg! :-)