SchülerInnen gestalten Wandel

SchülerInnen gestalten Wandel

Sonntag, 22. März 2015

Meine Berufliche Zukunft

Meine Pläne:
Ich habe leider derzeit noch keine konkreten Pläne, weder was das Studium betrifft, noch was einen späteren Job betrifft. Nun ja, zumindest auf die Frage in welche Richtung es denn gehen könnte, habe ich seit einiger Zeit eine zumindest „zufriedenstellende“ Antwort gefunden: „Irgendetwas mit JUS oder Wirtschaft, vielleicht sogar irgendwie beides.“ Den meisten Leuten reicht das als Antwort und auch ich bin damit eigentlich auch zufrieden, da ich nicht finde, dass ich mit 17 Jahren wissen muss, was ich in Zukunft machen möchte. Demnach gehe ich auch eher entspannt auf diese Entscheidung zu. Zwar versuchen einem jede Menge Leute einzureden, dass es enorm wichtig wäre sich möglichst viel und vor allem früh zu informieren, doch ich sehe das ein bisschen anders. Nicht nur habe ich noch über ein ganzes Jahr Schulzeit zur Verfügung um mich zu entscheiden, sondern es steht ja schließlich auch noch „das Heer vor der Tür“. In dieser Zeit habe ich vor mich intensiver mit meinen Interessen und Fähigkeiten, verschiedenen Studien und möglichen Berufen zu befassen. Klar ist von den verschiedensten Seiten Druck zu spüren, doch ich bin sehr dankbar dafür das meine Eltern mir da freie Hand lassen bei dieser Entscheidung und der größte Druck kommt in dieser Situation sowieso von mir selbst. J

Ansprechpartner:

Familie:
Mir ist die Meinung der Leute, die mich wirklich kennen sehr wichtig. Das inkludiert für mich vor allem meine Familie, da ich jederzeit offen dafür bin mir ihre Ratschläge anzuhören. Ich denke (und weiß eigentlich auch), dass mir diese Entscheidung keiner abnehmen kann und wird. Dennoch finde ich es beruhigend zu wissen, dass man einen Rückhalt hat und diesen auch nutzen kann.

Schule:
Eigentlich sehe ich die Schule selbst nicht als Ansprechpartner, dennoch ist sie eine Einrichtung, die mich sicherlich in den letzten 7 Jahren stark beeinflusst hat. Ob zum Positiven kann ich noch nicht sagen. Ich weiß jedoch, dass ich nicht mehr zu 100% hinter meiner Entscheidung stehe, nach den ersten 4 Jahren auch weiterhin an dieser Schule zu bleiben. Hätte ich mich vorher besser informiert, hätte ich vielleicht doch etwas anderes gewählt. Dennoch muss ich sagen, dass die Schule das ein oder andere unternimmt, um uns die Entscheidung zu erleichtern. Als Beispiel wären SQ, Ausflüge (Gewinn Info Day, BeSt, etc.), usw. zu nennen. Inwiefern das alles sinnvoll ist, vermag ich noch nicht einzuschätzen. Was ich jedoch bereits sagen kann ist, dass mir diverse Fragebögen auch nach dem 1000 Mal nicht mehr helfen, als wie beim ersten Mal. Für mich fehlt der „Und was dann?-Schritt“. Damit meine ich, dass es eine Lücke gibt zwischen „Du bist sprachlich begabt“ und „Werde doch Journalist oder Politiker“. Es fehlt mir hier an konkreten Vorschlägen und individueller Betreuung. Mir ist durchaus klar, dass es da an Ressourcen und Ausbildung mangelt und ich mache auch keinesfalls(!) die Schule dafür verantwortlich, sondern vielmehr unser Bildungssystem.
Was den regulären Unterricht anbelangt, so muss ich zugeben, dass ich mich zu oft darüber aufrege, dass es mich nicht interessiert oder sinnlos erscheint. Doch nüchtern betrachtet ist das so schon ganz in Ordnung, da es sich ja um eine AHS handelt und demnach auch eine allgemeine Bildung verbreitet werden soll. Hier schließt sich der Kreis mit der Frage, ob eine AHS nun wirklich das richtige für mich war…

Zukunftsgedanken:
Anders als der Plan was ich studiere, weiß ich schon sehr genau wie ich mir das Ganze in etwa vorstelle. Ob das richtig oder falsch ist, wird sich zeigen. Während meines Studiums werde ich noch bei meiner Mutter leben. Daher kommt für mich auch nur ein Studium im Großraum Wien in Frage. Ich wäre zwar bereit auch außerhalb von Wien zu studieren, aber nicht außerhalb von Österreich. Neben meinem Studium werde ich arbeiten gehen, bevorzugt etwas, das mit meinen späteren Berufsvorstellungen konform geht. Im Wesentlichen werden sich meine Lebensumstände daher nicht verändern.
Unabhängig davon, ob ich mich für ein Studium an einer Uni oder FH entscheide, denke ich, dass ich meine Leistungen bringen kann und werde. Der Unterschied wird möglicherweise sein, dass das Konzept der FH doch ziemlich vertraut sein wird. Wie genau es an einer Uni abläuft muss ich gestehen, weiß ich nicht.  Ich hoffe, dass es dahingehend noch Informationen von Seiten der Schule geben wird, da ich es als grobe Verfehlung sehen würde, wenn nicht…

Mein Job wird schon sehr wichtig sein, da ich durchaus auch ein angenehmes Leben anstrebe. Ich möchte nicht 5 Jahre studieren nur um dann mit einem Hungerlohn abgestempelt zu werden. Daher gebe ich frei zu, dass Geld ein Faktor für mich ist, wenn auch nicht der Wichtigste. Zufriedenheit und Freizeit stehen da noch deutlich drüber. Wenn ich keine Zeit mehr für Familie und Freunde habe, weiß ich, dass ich für mich persönlich den falschen Job gewählt habe. 
Beurteilungskriterium
Abstufungen
Analyse der persönlichen Situation
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Reflexion des Einflusses von außen (Eltern, Schule, etc.)
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Zukunftsreflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig

Mich beschäftigt dieses Thema doch immer wieder, weswegen ich diese Aufgabe auch gewählt habe. Das Problem ist nur, dass ich keine Lösung habe im Moment, egal wie sehr ich es mir wünsche. Was die Aufgaben betrifft so habe ich sie besten Wissens und Gewissens beantwortet, auch wenn wie immer hier und da noch mehr hätte sein können. ;) 

1 Kommentar:

  1. Lieber Basti,
    Auch wenn du dir noch unsicher bezüglich deiner beruflichen Zukunft bist, so hast du meiner Meinung nach dennoch die richtige Grundsatzeinstellung. Sich immer Druck zu machen bringt nämlich überhaupt nichts, man muss genau überlegen, sich dann gezielt informieren und danach zur Tat schreiten. Dieses "gezielt informieren" ist auch das, was die Schule absolut nicht leistet und das sehe ich auch kritisch. Es bräuchte hier ganz konkret Verbindungen zwischen den Unis, FHs und der Schule, die euch gezielt informieren und sagen können, wie das gewählte Studium ablaufen würde. Da es das aber nicht gibt, wird euch diese Arbeit selbst überlassen, da das System Schule zu unflexibel ist, um alle SchülerInnen individuell zu betreuen. Das ist ein Fehler im System und gleichzeitig auch die Chance, Eigenständigkeit zu beweisen.
    Ich kann mich dich in beiden von dir genannten Bereichen gut vorstellen, auch das Studieren wird dir sicherlich gefallen. Wenn du mal Infos wegen WU, Wirtschaft und Recht oder FHs haben willst, ich kann mich gerne für dich bei ehemaligen SchülerInnen von mir informieren!
    Wofür du dich auch immer entscheidest, ich bin sicher du wirst deinen Weg gehen und das erreichen, was du dir vornimmst! Dafür wünsche ich dir jetzt schon viel Erfolg! :-)

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