Mein Österreich & Österreich im Klischee
Persönlicher Bezug:
1. Admont (Steiermark):
2. Bergsee (Steiermark):
Österreichische Klischees:
1. Sachertorte:
2. Trachten/Berge:
1.) Vergleich von persönlichen Bezug zu Österreich und Österreich im Klischee
Mein persönlicher Bezug zu Österreich ist meine Heimat in der Steiermark. Es dürfen die Berge und Seen (wie Berseen) auf keinen Fall fehlen, sie sind einer der wichtigsten Bestandteile, wenn ich an meine zu Hause denke. Wenn ich in Admont bin, fühlt es sich so an als würden alle Menschen in dieser Marktgemeinde eine Familie sein. Das ist auch ein Grund warum ich auch so gern dort hinfahre. Wenn ich im Sommer dort bin, dann hat es genau das perfekte Klima. Es ist sehr warm, jedoch nicht zu heiß. Man kann in den schönsten Seen baden gehen und hat tolle Möglichkeiten Wasserparks (für die Kleineren) und wundervolle Bergseen zu besuchen. Es fahren nicht so viele Autos, da es weit am Land ist, und ganau deswegen ist es in der Nacht am besten zum Beispiel spazieren zu gehen, sich einfach mal mitten auf die Straße zu legen und die Sterne zu beobachten. Das ist in der Stadt zum Beispiel nicht so oft möglich und sieht dann auch nicht so wunderschön aus. Im Winter darf das Skifahren, oder in meinem Fall das Snowboarden nicht fehlen. Im Umkreis von nur wenigen Kilometern hat man zahlreiche und sehr ausgiebige Möglichkeiten den Tag auf der Piste zu verbringen und zu Mittag in einer Skihütte zu essen. Doch das ist nicht nur in der Steiermark so. In ganz Österreich (ausgenommen Wien) gibt es unzählbare Möglichkeiten den Tag mit Skifahren/Rodeln/Snowboarden zu verbringen ihn dann mit einem Besuch in einer naheliegenden Therme ausklingen zu lassen. Der Wintertourismus ist aus diesem Grund sehr hoch. Von überall kommen Menschen, um ein paar Wochen in Österreich im Schnee zu verbringen. Natürlich fahren die meisten von ihnen Ski, weil es auch ein österreichischer Traditionssport ist.
In der Steiermark (1. Bild) ist die Tracht sehr vertreten,
und so auch einer der größten Traditionen Österreichs. Sie steht im Allgemeinen
für traditionelle
und historische Kleidung
oder Teile. Die Tracht ist die traditionelle Kleiderordnung einer bestimmten
Region, eines Standes oder der Angehörigen einzelner
Bevölkerungsgruppen. Trachten sind das Ergebnis langwieriger Entwicklungen. In
den vergangenen Jahrhunderten verhinderten strenge Kleiderordnungen eigene
Entwicklungen der bäuerlichen Tracht. Die Herrschenden wollten verhindern, dass
sich die Untertanen durch Prunksucht verschuldeten.
Die Kleidung besteht bei:
·
Männern aus: Lederhose, Trachtenhemd, Modelstutzen
und Haferlschuhe (manche tragen auch noch ganz traditionell gemäß einen
Trachtenhut).
·
Frauen aus: Dirndl, Trachtenbluse, Schürze,
Wadelstutzer und Schuhe (selbstgewählt)
Bei keiner Tracht wird nicht im österreichischen Dialekt
gesprochen. Sie stammen vom Bairischen
bzw. Alemannischen ab. Die vielen verschiedenen Ortsdialekte, werden nur
noch von älteren Dorfbewohnern in reiner Form gesprochen und hat sich in den
einzelnen Bundesländern zu „Landesdialekte“ gebildet, die sich an der in der
jeweiligen Landeshauptstadt gesprochenen Mundart
orientieren. Auf diese Weise entstand
und entsteht auch weiterhin eine Vermischung von mittelbairischen und
südbairischen Dialektformen mit speziellen wienerischen sowie hochsprachlichen
Merkmalen. Die meisten Menschen aus dem Ausland denken auch dass wir Österreicher am Land nur in Trachten herumlaufen (oder die meiste Zeit lang), und es nur sehr wenige Städte gibt.
Die Sachertorte wird von Außenstehenden und auch einige Male von uns, als ein "Stück von Wien" bezeichnet. Man denkt dass jeder Österreicher eine originale Sachertorte backen kann. Naja, wir würden es gerne alle können. Doch nur die wenigsten schaffen es, genau diesen Geschmack wieder zu bekommen. Das Gleiche gild auch für den Apfelstrudel, obwohl dieser nicht mal aus Österreich stammt, sondern aus der Türkei kommt. Die österreichische Variante ist eine traditionelle Mehlspeise und ein Nationalgericht der ehemaligen k.u.k. Donaumonarchie.Vorläufer der Sachertorte sind in Conrad Haggers Kochbuch (1718) oder in Gartler-Hickmanns „Wienerischem bewährtem Kochbuch“ (1749) beschrieben. Die Geschichte der eigentlichen Sachertorte beginnt, als Fürst Metternich seine Hofküche im Jahr 1832 beauftragte, für sich und seine adeligen Gäste ein besonderes Dessert zu kreieren. „Dass er mir aber keine Schand’ macht, heut Abend!“ sagte er. Doch der Chefkoch war krank und so musste der 16-jährige Bursche Franz Sacher (1816–1907), damals Lehrling im zweiten Jahr, die Aufgabe übernehmen und erfand die Grundform der Sachertorte. Obwohl die Torte den Gästen anscheinend sehr gemundet hatte, schenkte man ihr vorerst keine weitere Beachtung. Nach Jahren in Pressburg und Budapest kehrte Franz Sacher 1848 nach Wien zurück, wo er einen Feinkostladen mit Weinhandlung eröffnete. Sein ältester Sohn Eduard (1843–1892) absolvierte eine Ausbildung beim k.u.k. Hofzuckerbäcker Demel und vollendete in dieser Zeit die Sachertorte in ihrer heute bekannten Form. Die Sachertorte wurde zunächst beim Demel und dann auch im von Eduard im Jahre 1876 gegründeten Hotel Sacher angeboten. Seither gilt die Torte als eine der berühmtesten kulinarischen Spezialitäten Wiens.
2.) Reflexion der Erkenntnisse
Das Klischee, dass wir hauptsächlich Trachten tragen ist Schwachsinn. Natürlich wird auf dem Land zu feierlichen Anlässen eine Tracht getragen, doch im Alltag normale Alltagskleidung. Doch Österreich besteht nicht nur aus dem Leben auf dem Land, was oft geglaubt wird. Nein, es gibt auch sehr viele Städte, in denen Trachten nicht weiter beachtet werden. Das heißt, wenn jemand vom Land in einem Dirndl, zum Beispiel, in Wien zur Schule geht, wird er komisch von der Seite angeschaut und auch ausgelacht, das finde ich wirklich sehr schade, weil dadurch bewiesen ist, dass diese Tradition in manchen Teilen Österreichs ausgestorben ist.Dass wir alle eine Sachertorte backen können, ist ebenfalls nicht richtig. Sie wird zwar von allen Österreichern sehr oft gegessen, und sogar zum Geburtstag serviert, doch selbstgemacht von den Konsumenten, sind sie selten. Die meisten essen sie in Restaurants, Konditoreien , Hotels, und Sonstigen Möglichkeiten. Natürlich werden sie von den Großeltern öfters noch gebacken und an die weiteren Generationen weiter gegeben, doch das ist nicht in jeder Familie so. Die meisten von ihnen wohnen am Land. Doch im Endefekt werden sie fast jedes Mal ein bisschen verändert.
1. Beurteilungsraster:
Beurteilungskriterium
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Abstufungen
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Aussagekraft der Bilder
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sehr aussagekräftig
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aussagekräftig
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ausreichend
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minimalistisch
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zu wenig
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Vergleich der Bilder
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sehr ausführlich
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ausführlich
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ausreichend
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minimalistisch
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zu wenig
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Reflexion Erkenntnisse
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sehr ausführlich
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ausführlich
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ausreichend
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minimalistisch
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zu wenig
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Liebe Lilli,
AntwortenLöschenWie auch schon letztes Jahr, finde ich deinen Beitrag noch immer gut gelungen, nur solltest du es inzwischen schon schaffen, den Beitrag zu posten! Das Problem war, dass die Bilder nicht übernommen werden konnten (nicht den Beitrag kopieren, sondern die html Version, dann klappt's!). Vielleicht schaffst du ja im 2.Semester einen neuen Beitrag zu schreiben, das fände ich super!