Da ich diesen Arbeitsauftrag bereits letztes Jahr gemacht habe, habe ich mir meinen alten durch gelesen und möchte mit meinen jetzigen Vorstellungen vergleichen. Mein erstes großes Ziel ist noch immer die Matura positiv abzuschließen, weil ich eigentlich immer studieren wollte. Jedoch muss ich mir selbst eingestehen, dass ich aufgrund von Desinteresse und mangelnder Motivation dieses höchstwahrscheinlich nicht erreichen werde. Ich bin derzeit auf der Suche nach einer Lehre bzw. denke über einen Schulwechsel nach. Eine weitere Überlegung war, auf der Schmelz eine dreijährige Ausbildung mit einem Diplomabschluss zu machen.
Falls ich mich jedoch doch für den Weg der Matura entscheide möchte ich danach gerne studieren. Ich bin mir jedoch noch nicht ganz sicher, was ich genau studieren möchte. Ich interessiere mich sehr für Sport und für Deutsch. Aus diesem Grund werde ich entweder, wie mein Bruder auch, Sportwissenschaft auf der Schmelz oder Journalismus & Medienmanagement auf der Fachhochschule in Wien studieren. Noch vor paar Monaten hatte ich nicht mal annähernd eine Idee was ich machen will, aber ich bin sehr froh, dass das nicht mehr der Fall ist. Ich bin mir sicher, dass sich mein Plan, bis es tatsächlich so weit ist, sich noch oft ändern wird, aber ich bin froh, dass ich mich jetzt zumindest schon über meine Zukunft informieren kann. Die Jahre in der Oberstufe sind sehr schnell vergangen und deshalb hatte ich oft Angst, dass ich nach der Matura ohne irgendwas dastehen werde. Ich habe mich oft mit meiner Familie, vor allem meinen Bruder, über dieses Thema unterhalten und mir Ratschläge eingeholt. Mein älterer Bruder, der sich auch sehr für Sport interessiert, war und ist mein wichtigster Ansprechpartner. Er hat sich schon oft auf der Universität für mich informiert und sich Meinungen über sämtliche Studiengänge eingeholt.
Berufsorientierung in der Schule
Wir hatten sehr viele Projekte und Ausflüge zum Thema „Berufsorientierung“. Der Info Day, den wir dieses Jahr sowohl als auch im letzten besucht haben, war der einzige, der mir ein bisschen weitergeholfen hat. Dort hab ich mich ganz genau über die verschiedenen Fachhochschulen und Universitäten informieren können und mir durch zahlreiche Prospekte, die ich bekommen habe, fällt es mir leichter mich zu entscheiden. Meiner Meinung hat mir die Schule im Thema „Zukunft“ in den verschiedenen Fächern trotzdem viel geholfen – zum Beispiel:
- Deutsch – Wir lernen in Deutsch die richtige Rechtschreibung / Grammatik und die verschiedenen Textsorten, die ich in Zukunft für eine Bewerbung sehr dringend brauchen könnte. Auch wenn ich mich für das Journalismus Studium entscheide, habe ich sicher in der Schule viel gelernt, da wir dort auch Artikel und sonstiges geschrieben haben.
- Theorie in Sport und Bewegung (TSB) – Falls ich mich für ein sportspezifisches Studium entscheide, habe ich sicher große Vorarbeit durch mein schulisches Fachwissen. Aufgrund dessen, dass ich auch in diesem Fach maturieren werde, habe ich meiner Meinung nach sicherlich auch keine großen Schwierigkeiten bei der Aufnahmeprüfung.
Ich denke es wird interessant – die erste Wohnung, der erste Tag auf der Universität/Fachhochschule, der erste Job, das erste selbstverdiente Geld und eine eigene Familie. Ich werde mir während des Studiums einen Nebenjob suchen, um über die Runden zu kommen. Ich habe derzeit noch nicht wirklich viel Ahnung, was das werden könnte und hab mich auch noch nicht wirklich viel damit beschäftigt. Ich werde mir anfangs eine kleine Wohnung in Wien suchen, wobei ich mir noch nicht sicher bin, ob ich alleine dort einziehen werde oder mir anfangs mit meinen Freunden eine Wohnung nehme.
Studium und Job
Ich hoffe es läuft alles so, wie ich es mir wünsche auch wenn dies meistens nicht eintritt. Ich hoffe, dass ich mich am Ende für das richtige entscheide und nicht, dass ich am Ende nicht unglücklich an der Uni / Fachhochschule sitze, weil es mich doch nicht interessiert. Mein Bruder hat mir bereits gesagt, dass es viel härter wird als in der Schule und ich ständig was zum Lernen haben werde. Ich bin mir bewusst, dass ich sehr viel zum tun haben werde und ich nicht, wie manchmal in der Schule, die Noten in der letzten Semesterwoche durch Referate oder sonstiges ausbessern kann. Mein Ziel ist jetzt nicht unbedingt, dass ich mir mit meinem Job Millionen verdiene und eine Karriere starte, sondern dass ich mir mein eigenes Leben aufbauen kann und die Dinge lernen kann, die mich interessieren. Mein Wunsch war immer einen Job zu finden, der mir Spaß macht und genau das ist weiterhin mein Ziel.
Persönliche Meinung
Ich habe diesen Arbeitsauftrag gewählt, weil ich mir noch nie wirklich Gedanken um meine Zukunft gemacht hab und dies als Möglichkeit gesehen habe, mich besser zu informieren. Ich denke ich hab die Aufgabenstellung gut erfüllt und logisch aufgebaut. Meiner Meinung nach war es sehr schwierig sehr ausführlich zu schreiben, da ich mir noch nicht 100%-ig über meine Zukunft sicher bin. Trotz allem war ich sehr bemüht es so gut wie möglich auszubauen.
Liebe Marlene,
AntwortenLöschenIch finde es gut, dass du den letztjährigen Arbeitsauftrag noch einmal reflektiert hast! Deine Erkenntnisse sind sehr ehrlich und das bewundere ich! Ich hoffe, dass du den richtigen Weg für dich findest und auch den Mut hast, dich dafür zu entscheiden! Denn ich glaube alles ist besser, als nur motivationslos herumzusitzen. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei der Entscheidung!
Liebe Marlene!
AntwortenLöschenIch finde, dass das ein sehr ausführlicher und interessanter Beitrag ist. Ich kenne dich noch nicht so lang und weiß deswegen nichts über deine Berufswünsche und deswegen war ich umso mehr erstaunt, als ich diesen Text gelesen habe.
Ich finde auch, wie Frau Professor Richter geschrieben hat, dass es sehr ehrlich klingt und man erkennt, dass du dir wirklich genau überlegst, was du in den nächsten Jahren vor hast und verwirklichen willst.
Was ich toll finde, ist dass der ganze Text zusammenhängt. Du hast dir deine wichtigsten Wünsche und Interessen herausgepickt und in einer logischen Reihenfolge alle Punkte, die wichtig sind ausgearbeitet. Ich glaube, dass das die wenigsten können.
Außerdem finde ich den Aspekt, dass du einen Job haben willst, der dir Spaß macht und bei dem du dich um deine Hobbies und deine Freizeit kümmern kannst, sehr sympathisch und überlegt.
Viel Glück dabei, das zu verwirklichen! :)
Liebe Sophie, super Kommentar!
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