SchülerInnen gestalten Wandel

SchülerInnen gestalten Wandel

Freitag, 28. November 2014

Gewinn-Infoday

Reflexion vom Gewinn-Infoday

Einleitung

Am Dienstag dem 25.11.2014 waren wir im Rahmen einer GWK-Exkursion in der Messe-Wien und nahmen dort an einem an einem Wirtschafts-"Infoday" teil. Vor Ort waren einige Informationsstände einzelner Betriebe aufgestellt bei denen man sich während den zahlreichen und langen Pausen informieren konnte. Bei diesen wurde man regelrecht mit Werbung und Stiften überhäuft. Zwischen den Pausen hörten wir uns verschiedene Vorträge an, die Teils komplett mitreißend und gelungen und Teils langweilig und anstrengend waren.


Die Vorträge

Google-Innovation

Ich möchte gerne mit dem letzten Vortrag beginnen, da dieser im Prinzip gut war. Der Sprecher von Google hat ziemlich klar, deutlich und flüssig gesprochen und die Präsentation war auch okay. Dennoch habe ich die technischen Probleme als wirklich störend und auch als enttäuschend empfunden, da man von einer "modernen" Firma, die tagtäglich mit Computern und Software arbeitet, Perfektion erwartet. Außerdem war dieser Vortrag reine Werbung für Google nach dem Motto: "Wir sind die besten, die größten. Ohne uns gäbe es gar nichts auf der Welt!" Bei den freien Publikumsfragen fand ich ärgerlich, dass die Sprecherin auf einmal Fragen gestellt hat und das Publikum mehr oder weniger ignoriert wurde. Was ich dennoch positiv mitnehme, ist die Vielfältigkeit von Google.


Einführung+Wirtschaft für Jugend

Der erste Vortrag war meiner Meinung nach ein Griff ins Lehre. Nicht nur, dass man wenig mitbekommen hat, da die Sprecher entweder zu leise gesprochen oder das Mikrofon zu weit weg gehalten haben oder man sie nicht gesehen hat, weil sie gesessen sind, sondern auch die wirklich langweilige und mühsame Art ihrer Präsentation. Hierfür kann ich bei meinen besten Willen nichts positives erwähnen.


Integration-deine Leistung zählt

Ich habe den Vortrag vom Außenminister Kurz als letzten Punkt gewählt, weil er mich vollkommen überzeugt hat. Er handelte von Integration von Ausländern in Österreich, dass sie zur Gemeinschaft etwas beitragen um stolz auf Österreich zu sein. Es wurde auch erwähnt, dass Unternehmen bei nicht deutschsprachigen Arbeitern, Deutschkurse anbieten sollten damit sich diese besser integrieren können und mehr von der österreichischen Kultur erfahren.
  Ich fand seine Präsentation wirklich hervorragend. Aber nicht nur präsentationstechnisch hat er bei mir gepunktet, sonder auch mit seiner Rhetorik. Mich hat wirklich beeindruckt, wie flüssig und klar er seine Kampagne präsentiert und mit einer selbstverständlichen Leichtigkeit er seine Argumente felsenfest begründet und unterstützt hat. Das einzig Negative war, dass bei den Fragemöglichkeiten des Publikums fast ausschließlich eine Seite des Saals dran genommen wurde. Ich wurde trotzdem glücklich gestimmt, da ich ausnahmsweise auch meine Frage zum Schluss stellen konnte.  Mit völlig authentischen und klugen Antworten bewies Kurz seine Souveränität und Professionalität auch bei kritischen Fragen.


Die Messe

Die Messe hat mich im Allgemeinen sehr angesprochen. Ich denke, dass die Struktur und der Ablauf angenehm und gut für Schüler gewählt wurde. Die einzelnen Info-Stände haben viel Wissenswertes über Wirtschaft und Bildung preisgegeben und die Angestellten waren auch bereit dazu Fragen zu beantworten. Dennoch hatte ich den Eindruck bei einigen Ständen auf ein 100% reine Werbeveranstaltung  zu treffen. Zum Beispiel wurde man bei der Bank Austria mit Werbung regelrecht zerdrückt.
Einer der informativsten Stände war der Fachhochschule-Infostand. In einer FH kann man eine Bachelor-Ausbildung machen und dann nach 4 Semestern die Master-Prüfung antreten. Jedoch ist der Bachelor nicht so viel Wert wie ein Studien-Abschluss aber der Master wird bei vielen Unternehmen sehr gern gesehen und auch sehr hoch gewertet.
Obwohl man viele Informationen über einige interessante Firmen und Berufe erfahren konnte, fühlte ich mich irgendwie (bis auf wenige Ausnahmen) fehl am Platz. Mein Ziel für die Zukunft ist ein Studium zu absolvieren, aber die meisten vorgestellten Berufe erforderten diese Bildung nicht sondern benötigten eine eigene Lehre oder eine Technische bzw. Wirtschaftliche Ausbildung. Als gelungene Abwechslung fand ich die Geschenke sehr gut. Es gab viele nützliche Gegenstände und noch viel besser: etwas zu trinken und eine kleine Stärkung.


Aussteller

Zum Aussteller habe ich eigentlich sehr wenig zu sagen, da ich ganz hinten stand und sehr wenig mitbekommen habe. Dennoch ist mir aufgefallen, dass der Sprecher am Anfang noch ziemlich motiviert aber mit der Zeit viel unsicherer wurde, weil er gesehen hat, dass wir uns nicht mit dem Thema auskannten und uns sonderlich dafür interessierten.


Gesamteindruck+Bewertung

Im Grund und Ganzen wand ich die Messe ziemlich gut. Mit einigen kleinen Mängeln und wenigen großen Plus würde ich sie mit einem Befriedigend-Gut bewerten. Auf jeden Fall hat es sich gelohnt an diesem Projekt Teil zu nehmen, da ich sehr vieles, vor allem aus dem Vortrag von Außenminister Kurz; mitnehmen kann.


Selbstbeurteilung

Beurteilungskriterium
Abstufungen
Reflexion Vortrag
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Reflexion Messe
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Reflexion Aussteller
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig

1 Kommentar:

  1. Lieber Alex,
    Ich muss dir beistimmen, du hast großteils wirklich sehr ausführlich gearbeitet und sogar mehr Punkte besprochen als eigentlich gefragt waren, das finde ich super! Du hast versucht, dir viele Informationen zu beschaffen und die Gelegenheit zu nutzen, Unternehmen kennenzulernen. Das haben nicht alle so gehandhabt, darum freut mich dein Interesse an den verschiedenen Möglichkeiten! Mach weiter so!

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