SchülerInnen gestalten Wandel

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Mittwoch, 26. November 2014

Gewinn Infoday

Wir haben am 25. 11 . 2014 einen Ausflug zu der Messe Wien gemacht, wo der Gewinn Infoday stattfand. Insgesamt haben wir fünf Vorträge gesehen, davon waren einige sehr informativ, aber es gab leider auch welche, die mich nicht besonders überzeugt haben. Meiner Meinung nach war der Vortrag vom Außenminister Sebastian Kurz am besten.

Nach seiner kurzen Einleitung hat Herr Kurz uns ein Video von seiner Kampagne #stolzdrauf gezeigt. Danach hat er es beschrieben und uns genauer über diese Kampagne informiert damit wir wissen, warum Integration einen hohen Stellenwert für ihn und österreichische Staatsbürger hat. In der restlichen Zeit hat er sehr viele Fragen vom Publikum, welches hauptsächlich aus Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren bestand, beantwortet. Am Ende seines Vortrags befragte er selber die Zuhörer über ihre Zukunftspläne.....
Für mich persönlich spielt dieses Thema eine wichtige Rolle, weil ich selber ausländische Wurzeln habe und mich Integration deshalb auch betrifft. Minister Kurz wiederholte oft die Aussage, dass Einwanderer mit Migrationshintergrund genauso viel erreichen können wie Inländer und deshalb sollte man die erbrachte Arbeit eines Migranten mit der eines Inländers gleichstellen. Das hat mir äußerst gut gefallen, weil ich davor nur Aussagen wie " Ausländer können nichts!" gehört habe.
Schon an dem lauten Applaus konnte man hören, dass alle auf diesen Vortrag gespannt waren. Sebastian Kurz ist sehr selbstbewusst aufgetreten und konnte jeder gestellten Frage eine passende Antwort liefern. Das hat mir einen guten Eindruck von ihn hinterlassen.             Im Großen und Ganzen fand ich den Vortrag makellos, bis auf der Tatsache, dass immer wenn Herr Kurz einen ausländischen Namen für einen Vergleich gebraucht hat, ihm nur ein türkischer eingefallen ist. Für mich spricht er da nur TürkInnen an, obwohl es sehr viele Migranten auch aus anderen Ländern gibt. Ich würde dem Vortrag deshalb eine 1- geben.

Die Messe selber war für mich ein neues Erlebnis. Es gab viel zu sehen und man konnte neues Wissen aneignen. Das Gebäude war relativ groß und man hat nicht immer gewusst wo sich die bestimmten Säle befinden, aber da fast überall " Guides" in rotem Gewand waren und man sie befragen konnte, war es dann doch nicht so schwer. Das war recht gut organisiert. Im Gegensatz dazu könnte man etwas mehr Personal in der Garderobe einstellen, weil man ja weiß, dass bei 5500 Besuchern 10 Leute nicht ausreichen werden...
Es gab bei fast jedem Stand sozusagen ein kleines Souvenir, welches man als Schüler gut gebrauchen könnte, das war meiner Meinung nach auch eine gute Idee. Durch die große Anzahl der Stände hatte man immer Abwechslung und konnte sich nicht langweilen außer man hatte lange Pausen zwischen den Vorträgen. Durch das Hin und Her ermüdet man und sucht sich schließlich einen Sitzplatz zum Ausruhen.                                                                                     Die Messe war sehr beeindruckend! Ich denke, dass man nichts verbessern kann, bis auf das Personalproblem in der Garderobe..........

Ich war schon immer am Flughafen Wien interessiert und deshalb habe ich natürlich den Vienna International Airport Stand besucht. Der Stand war relativ groß und man konnte viele Brochuren und Informationshefte mitnehmen, um sich alles in Ruhe nochmal durchzulesen. Der Aussteller trug einen Anzug, so wie es am Flughafen üblich ist und dadurch hat er sehr professionell gewirkt. Zu Beginn informierte er mich über alle möglichen Jobangebote am Flughafen und welche bestimmte Qualifikationen man für welchen Bereich braucht. Danach erfuhr ich einige Fakten über den Flughafen selber und am Ende durfte ich selber Fragen stellen, falls ich noch welche hätte. Ich fand es unwichtig über die Flughafeninfos informiert zu werden, weil es hauptsächlich Zahlen waren, die man nach kurzer Zeit vergisst. Um noch ein besseres Bild von der ganzen Sache zu bekommen, gab es nich im Hintergrund Bilder, die man sich ansehen konnte. Der Aussteller selbst wirkte auf mich sehr kompetent und man konnte sehen, dass er sehr begeistert von seinem Job ist. Ich finde, dass es selbstverständlich ist, dass jeder die Besucher von seinem eigenen Unternehmen (Stand) überzeugen will, weil man die Leute für sich gewinnen möchte. Aber bei dem VIA- Stand hat der Mann eher neutral gesprochen und wollte nur mit Begeisterung informieren. Ich konnte zwar keine Marketingsstrategien entdecken, aber ich bin mir sicher, dass es welche gab.....

Ich würde dem Ausflug eine 1- geben. Er war zwar sehr informativ und interessant, aber durch die langen Wartezeiten zwischen den Vorträgen wird man müde und schließlich will  man am Ende nur nach Hause. Doch das ist nur eine einzige negative Bemerkung, die man dazu machen kann, weil der Rest ziemlich amüsant und lustig war, denke ich.


1. Beurteilungsraster

Beurteilungskriterium
Abstufungen
Reflexion Vortrag
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Reflexion Messe
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Reflexion Aussteller
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig




2. persönlicher Kommentar:

Ich finde, dass mir der Text gut gelungen ist. Ich habe den Vortrag von Sebastian Kurz und den Aussteller ausführlicher beschrieben, weil diese 2 Themen mich mehr interessieren, als der Aufbau der Messe. Aber ich habe, meiner Meinung nach, alle wichtige Punkte erwähnt, die in der Angabe vorhanden sind. Deshalb denke ich, dass ich den Arbeitsauftrag gut erfüllt habe. Ich bin zufrieden damit.

2 Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. Lieber Gaurlal,
    Ich finde, du hast dich ein bisschen zu streng beurteilt, denn mir gefällt deine Reflexion wirklich gut. Du hast sehr ausführlich gearbeitet und die Dinge, die für dich wichtig und interessant waren, gut dargestellt! Ich verstehe, dass du die langen Pausen kritisierst, das war auch schon letztes Jahr ein Problem, aber ich weiß nicht wirklich, wie wir das vermeiden könnten...! Mach weiter so!

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