SchülerInnen gestalten Wandel

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Freitag, 24. Oktober 2014

Nachhaltigkeit und ich



Nachhaltigkeit und ich

Die Größe meines ökologischen Fußabdrucks beträgt 3,95gh (globale Hektar). Dieser Wert liegt zwar im Bereich des Österreichischen Durchschnitts, ist aber trotzdem noch zu hoch. Würde die gesamte Bevölkerung meinen ökologischen Fußabdruck haben, bräuchten wir 3,49 Planeten, um die Ressourcen zu produzieren, die ich konsumiere. Ich könnte meinen Fußabdruck verkleinern, in dem ich keine Produkte mehr kaufe, die ich dann nicht benutze. Es wäre wichtig für mich, Produkte wiederzuverwenden und zu recyceln. Außerdem sollte ich Produkte mit viel Verpackung vermeiden, um Abfall zu reduzieren. Um meinen ökologischen Fußabdruck zu verändern ist der Kauf von regional produzierten Waren von Vorteil, weil sich der Transportweg verkürzt. 

Die Kategorie Konsum hat bei mir den schlechtesten Wert erzielt
Ich glaube, dass der Druck immer das neueste haben zu müssen, mein Konsumverhalten sehr beeinflusst. Um in der Gesellschaft angenommen zu werden, kauft man manchmal Dinge um vielleicht ein bisschen anzugeben und um sich besser zu fühlen. Außerdem führt Werbung mich immer dazu Neues zu kaufen. Hat mir von einem Produkt einfach nur die Werbung gefallen, glaube ich, dass ich das Produkt unbedingt brauche. Ich kaufe es, bin aber nicht so begeistert, wie ich es mir vorgestellt habe und benutze das Produkt nicht mehr. Das bemerke ich oft bei Kleidung, Kosmetika oder Lebensmitteln. Oft denke ich mir auch, dass ich das Produkt Jahre haben werde und nie wieder neu kaufen muss. Leider sind manche Produkte extra dafür gemacht nicht lange zu halten, um das Produkt wider und wieder zu verkaufen. Meiner Meinung nach achte ich auch nicht darauf, wie die Dinge verpackt sind. Hat das Produkt, das ich kaufen will zu viel Verpackung, wird es mich, glaube ich, trotzdem nicht aufhalten es zu kaufen. Mir ist aufgefallen, dass ich auch noch nie darauf geachtet habe, ob man ein Produkt recyceln kann oder nicht, weil es fast auf keiner Verpackung angeschrieben ist. 

Ich habe mir das Unternehmen Zotter ausgesucht. Zotter, ist eine schokoladen Manufaktur in der Steiermark, in der Gemeinde Kornberg. Verkauft wird die Zotterschokolade aber auch in diversen Bioläden oder sogar schon in Supermärkten. Das Unternehmen wurde von Josef Zotter gegründet und er ist der Einzige in Europa, der Schokolade ausschließlich in Bio-und Fair-Qualität produziert. Außerdem arbeitet das Unternehmen seit 2008 mit Fairtrade zusammen. Er kreiert immer sehr ausgefallene Schokoladenvariationen, die aber trotzdem gut zusammenpassen.  
http://www.zotter.at/de/das-ist-zotter/bio-fair-green/think-green.html
http://www.zotter.at/de/das-ist-zotter/bio-fair-green/fair.html


Ich selbst, bin in der Schokoladen Manufaktur in der Steiermark fast jedes Jahr und finde es toll, dass man immer neue Lösungen findet ein noch nachhaltigeres Unternehmen zu werden.
Ich persönlich finde, es toll, dass man sich in diesem Unternehmen, sehr viele Gedanken darüber macht, nur bio-und fair gehandelte Rohstoffe zu verwenden. Der direkte Kontakt mit den Kakaobauern, und das soziale Engagement, die Lebens-und Arbeitsbedingungen, der Kleinbauern zu unterstützen, hat mich sehr beeindruckt. Er lädt sogar einmal im Jahr einige Bauern, die seinen Kakao herstellen, in seine Fabrik ein, um zu sehen was eigentlich mit ihrem Kakao passiert. Außerdem achtet man sehr darauf nachhaltig zu produzieren, d.h sie nutzen Solarenergie und Erdwärme. Toll finde ich auch, dass die Verpackungen, der Produkte aus umweltfreundlichen Papier hergestellt sind und man so auch nach dem Essen, die Umwelt nicht gefährdet.

Wie schon vorher erwähnt, habe ich öfter Zotterschokolade probiert und bin erstaunt, dass es ein ökologisch produziertes Produkt gibt, das auch noch lecker schmeckt. Ich kaufe das Produkt immer wieder gerne, weil ich dem Unternehmen vertraue und ich weiß woher das Produkt kommt und wie es entstanden ist. Man fühlt sich gut, weil man weiß, dass für dieses Produkt jeder fair behandelt wurde und nicht der Umwelt geschadet wurde. Ich finde auch toll, dass sich das Unternehmen immer wieder neue Projekte einfallen lässt, bei denen den Menschen in den Entwicklungsländern geholfen wird.


Ich denke, dass mir nach dieser Recherche und dem Fußabdrucktest mehr bewusst ist, wie wichtig es ist BIO-oder-FAIRTRADE Produkte zukaufen, um wirklich sicher zugehen, dass niemand in seiner Arbeit schlecht behandelt wurde. Es ist aber leider schwer sein Leben lang nur Produkte von dieser Art zu kaufen, da sie meistens sehr teuer sind. Mir wurde jetzt erst klar, dass ich mehr darauf achten sollte, woher meine Produkte kommen, wie sie verpackt sind und ob ich sie recyceln kann.  Ich will verhindern, dass unsere Ressourcen jetzt schon alle aufgebraucht sind.
 Ich hoffe ich kann meinen ökologischen Fußabdruck jetzt, dank den Tipps die ich bekommen habe etwas verringern.

Beurteilungsraster "Nachhaltigkeit und ich"
1. Beurteilungsraster


Beurteilungskriterium
Abstufungen
Analyse der eigenen Ergebnisse
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Posts zum Unternehmen
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Persönliche Meinung zu Unternehmen und ökologischem Fußabdruck

sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig



Ich habe mir dieses Thema ausgewählt, weil es mich interessiert hat, wie zuerst einmal mein ökologischer Fußabdruck aussieht. Ich habe diesen Test vorher noch nie gemacht und war eigentlich positiv überrascht. Die Seite hat mir sehr viele Tipps gegeben um in meinem Leben etwas zu verändern.  Ich glaube ich konnte nicht so gut beschreiben, warum ich genau bei Konsum den schlechtesten Wert erzielt habe, aber ich  habe so gut es geht versucht, meine Gedanken sinnvoll wiederzugeben. Am meisten interessiert, hat mich das Unternehmen Zotter, weil ich vorher gar nicht so gut bescheid wusste wie viel Mühe sich das Unternehmen gibt, nachhaltig und ökologisch zu produzieren. Ich glaube, dass ich meine Meinung zu Zotter gut ausdrücken konnte, da ich einen persönlichen Bezug dazu habe.    

3 Kommentare:

  1. Liebe Julia,
    Mir gefällt dein Beitrag wirklich sehr gut, denn in ihm konnte ich einmal deine persönlichen Gedanken und Überlegungen zu einem speziellen Thema lesen. Im Unterricht hältst du dich ja meist zurück und bist eher stiller, darum freut es mich umso mehr, dass du in diesem Beitrag so ausführlich deine Überlegungen und persönlichen Erfahrungen zu diesem Thema abgegeben hast! Ich konnte durchaus nachvollziehen, was du meinst, nachhaltiger Konsum ist sicherlich ein Thema, das uns alle herausfordert, wenn wir so einkaufen wollen.
    Zotter passt auch ganz gut zum Thema, vielleicht recherchierst du auch mal zu nachhaltiger Kleidung (z.B. "Göttin des Glücks"). Leider sehr teuer, aber auf der anderen Seite ist es schon ein Erfolg, wenn man nicht gleich auf jedes Schnäppchen herein fällt, dass man in Wirklichkeit gar nicht braucht...
    Mach weiter so!

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  2. Liebe Julia,
    Ich finde deinen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit sehr gelungen. Deine Einleitung verleiht schon einen guten Einblick auf das Thema Nachhaltigkeit. Mir hat es sehr gefallen, dass du in deinem Beitrag immer wieder auf eigene Erfahrungen und Kenntnisse zurückgehst und diese ausführlich beschreibst. Das Thema Konsum spielt, wie du schon gesagt hast, eine sehr große Rolle in der heutigen Gesellschaft. Man kauft oft Produkte ein, die man vielleicht später gar nicht braucht oder verwendet, ohne dabei an die Umwelt zu denken. Dass du ehrlich bist und zugibst, dass du nicht auf Verpackungen von Produkten achtest, hat mich zum Nachdenken gebracht, denn auch ich gehe mit Verpackungen verschwenderisch um. Mir hätte es besser gefallen, wenn du mehrere Lösungen zum Vermeiden von übermäßigen Konsum angesprochen hättest.Ich fand deine Meinung zum Unternehmen ,,Zotter" sehr interessant, da du dass Unternehmen in einem sehr guten Licht beschrieben hast.
    Ich denke, dass man anhand der zugefügten Bilder, zwei Links und dem Video sehen kann, wie sehr du dich mit dem Thema befasst hast.

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